Cap. 9.
St. Matthäi.
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so lange der Bräutigam bei ihnen| breitete sich in dieselbe ganze Geist? Es werden aber Tage kom- gend aus. men, da der Bräutigam wird von ihnen genommen sein, und dann werden sie fasten.
VI. 27. Und als Jesus von dannen weiter gieng, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrien und spra
16. Niemand setzt aber ein Stückchen: Erbarme dich unser, du rohen Tuches auf ein altes Kleid, Sohn Davids! denn das Stück reißt von dem Kleide ab, und der Riß wird ärger.
28. Als er nun ins Haus kam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sagte zu ihnen: Glaubet ihr, daß ich solches thun könne? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr! 29. Da rührte er ihre Augen an, sprechend: Euch geschehe nach eurem Glauben!
30. Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus drohte ihnen ernstlich und sprach: Sehet zu, daß es niemand erfahre!
17. Man faßt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche, sonst zer reißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben; sondern man faßt neuen Wein in neue Schläuche, so werden beide mit einander erhalten.
IV. 18. Da er solches mit ihnen redete, siehe da kam ein Oberster, fiel vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie leben.
19. Und Jesus stand auf, und folgte ihm samt seinen Jüngern. 20. Und siehe, ein Weib, die zwölf Jahre blutflüssig war, trat von hinten herzu, und rührte den Saum seines Kleides an.
21. Denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Kleid anrühre, so wird mir geholfen sein.
22. Jesus aber wandte sich um, sah sie und sprach: Sei getrost, Tochter! dein Glaube bat dir geholfen. Und dem Weibe war von derselben Stunde an geholfen.
V. 23. Als nun Jesus in das Haus des Obersten kam, und die Pfeifer und das Getümmel des Volkes sab, sprach er zu ihnen: 24. Weichet von dannen! denn das Mägdlein ist nicht gestorben, sondern sie schläft. Und sie verlachten ihn.
25. Als nun das Volk hinausgetrieben war, gieng er hinein, und ergriff ihre Hand; und das Mägdlein stand auf.
26. Und das Gerücht hievon
31. Sie aber giengen hinaus, und machten ihn in derselben ganzen Gegend bekannt.
32. Als sie aber hinaus gien-= gen, siebe, da brachte man einen Menschen zu ihm, der stumm und besessen war.
33. Und nachdem der Teufel ausgetrieben war, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Es ist noch nie in Israel solches gesehen worden.
34. Die Pharisäer aber sagten: Durch den Obersten der Teufel treibt er die Teufel aus.
VII. 35. Und Jesus zog umher durch alle Städte und Flecken, und lehrte in ihren Versammlungen, und predigte das Evangelium von dem Reiche, und heilete allerlei Krankheiten und allerlei Ge brechen im Volke.
36. Und als er das Volk sah, erbarmte er sich ihrer inniglich, darum daß sie ermattet und zerstreut waren, wie Schafe, die keinen Hirten haben.
37. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist zwar groß, aber der Arbeiter sind wenige.


