Allgemeine Lobgefänge.
völlig kann ergründen. Alles währt nur*.
4. Seinen Geist, den edlen Führer durch des Lebens Dunfelheit, sendet er mir zum Regierer auf dem Weg zur Seligkeit. Stårket dessen Gnadenfülle meines Glaubens schwaches Licht; dann, dann fürcht' ich kein Gericht, und mein bebend Herz wird stille. Alles währt nur 2c.
5. Auf die Wohlfahrt mei ner Seelen ist er nicht allein bedacht; sollt dem Leibe etwas fehlen, gibt ers auch durch sei ne Macht. Fehlt mir Kraft zu meinen Werken, bin ich schwach, daß ich nichts kann; nimmt mein Gott sich meiner an. Sei ne Hand eilt mich zu stärken. Alles währt nur zc.
6. Himmel, Erd' und ihre Heere hat er mir zum Dienst bestellt. Wohin ich mein Auge kehre, find' ich, was mich nährt, erhält. Thiere, Krdu ter und Getreide in den Gründen, auf der Höh', in den
åldern, in der See, überall ist meine Weide. Alles währt
nur ic.
7. Wann ich schlafe, wacht fein Sorgen! dieß beruhigt mein Gemüth; weil es neu mit jedem Morgen seiner Lie be Proben sieht. Wäre nicht mein Gott gewesen, hätte nicht sein Angesicht mich geleitet, war ich nicht aus so mancher Angst genesen. Alles währt
nur ic.
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8. Wie so manche schwere Plage, welche Andre öfters frånkt, hat durch meine Lebenstage mein Gott von mir abgelenkt. Ja, der Engel, den er sendet, hat das Böse, das mein Feind anzurichten war gemeint, gnädig von mir abgewendet. Alles währt zc.
9. Wie ein Vater feinem Keinde niemals ganz sein Herz entzieht, ob es gleich zuwetlen Cünde thut und seine Wes ge flieht. Also sieht auch mein Verbrechen Gott, als Vater, schonend an, züchtigt mich, daß ichs gethan; doch zu streng will ers nicht rächen. Alles währt zc.
10. Seine Strafen, seine Schläge, ob mirs gleich nicht also scheint, sind doch, wenn ichs recht erwäge, nur Beweise, daß mein Freund, der mich leitet, mein gedenke, und mich von der argen Welt, die mir täglich Netze stellt, durch die Leiden zu ihm lenke. Al les währtic.
11. Das weiß ich gewiß und lasse mirs nicht aus dem Sinne gehn: Christenkreuz hat seine Maße, und muß endlich stille stehn. Wann der Win ter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein; also wirb auch nach der Pein, wers ers warten kann, erfreuet. Alles währt ic.
12. Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe findt, so erheb' ich meine


