Amts und Ehe- Jubelfeyer.
» was mir wohlgerathen, blicken wir, ew'ger Vater, » verdank' ich einzig Got auf zu dir!. » tes Huld! Nur sie bat » mich bisher geleitet, so » vielen Segen mir berei » tet, erlassen mir so man » che Schuld!«<
6. Nimm, Ewiger! mit Patergúte des Greises findlich Opfer an. Dein liebevoller Schuß behüte ihn bis an's Ziel der Lebenebahn. Auch uns, o Höchster! woll'st du stärken zu regem Fleiß in guten Werken. Noch ist es Tag, bald kommt die Nacht! Wohl allen, die sich Christen nennen, und einst mit Jefu sagen können:» Herr, nimm uns auf; es ist voll bracht!«<
Ehe Jubelfeyer.
Mel. 110. Jesus, meine Zuversicht. 2c.
2. Du, o Gott, hast bis hieher diese Liebenden geleitet; du allein die Wies derkehr eines Fest's für fie bereitet, das mit Blus then sie umstreut, ihrer Jugend Lenz erneut.
im Silberbaar', nab' schon an des Grabes Rande, knüpft ein frommes Ebe paar noch einmal der Liebe Bande, und mit Rührung
3. Jhr beklommnes Herz durchbebt süße Wehmuth, frommes Sebnen, und der Andacht Blick erhebt sich zu dir mit Freudens thrånen. Dir, der ihr Er, balter war, bringen sie ihr Opfer dar.
4. Ja, dieß Fest kommt, Herr, von dir! Mit dem frohen Ehepaare danken, Ewiger, auch wir! O wie schön, wenn, nah' ter Bahre, eh' der Leib zum Staube sinkt, noch einmal der Frühling winkt!
5. Ach, was ist vergan gen schon, und wie man, che Freud' entschwunden!
560. Neu verjungt Träumen gleich, sind sie
entfloh'n, alle Luft- und Leidensstunden. Doch ver: gessen sen der Schmerz, Dank nur füble jegt das Herz!


