Religion, Bibel.
wußtens nicht, weil sie, versen Traum der Zeit; nur hüllt in Schatten, nicht dei ner Wahrheit Sonnenlicht, dein Wort, o Gott, nicht hatten; ich aber weißt es! Welch ein Heil! Mag doch, was Staub ist, sterben und verderben; mein beßrer, höhrer Theil, die Seele, kann nicht sterben.
zu ihrem eiteln Glücke, aber nicht zur Seligkeit? t, was in mir denkt, ein Hauch? Schwindet es, wie Dunst und Rauch, wann des To: des letzten Siegen alle Kräf te nun erliegen.
2. Bin ich, wann ich ster ben werde, völlig der Ver wesung Raub? Dieser Leib, ich seh's, wird Erde; ach, ein bald verwester Staub!
5. Nicht sterben, ja, nicht sterben! Gott, des bes sern Lebens Glauben soll keines Listrers Wahn und Spott aus meinem Herzen rauben! Ich werde sterben; aber dann wird Gott zu sich mich führen, triumphiren wird meine Seel', und kann im Tode nicht verlieren.
6. Soll nicht verlieren; mehr dereinst, als ich mit al len Sinnen genieße, wann du, Gott, erscheinst, durch meinen Tod gewinnen! Ich jauchze, daß ich ewig bin; denn nur mein Leib wird sterben! Gottes Erben ist dieser Tod Gewinn; die Seele fann nicht sterben!
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Mel. 58. Freu' dich sehr, o meine 2c.
erreicht'ich hier mein Ziel, batt' ich alles Selbstgefühl, alles Leben dann verloren: lieber wär' ich nicht geboren.
3. Ist dieß Leben nicht zum Leben einer bessern Welt der Pfad; sagt, ware um mir's Gott gegeben mir Vernunft gegeben bat? Glücklich wär' ich, nähm' er mir's, gabe mir die Lust des Thiers, das in Freuden húpft und spielet, und den Tod nie voraus fühlet.
4. Seyn und dann vernid)tet werden: Mitternachtges danke fleuch! Oder, ihr Gewürm' auf Erden, neidisch seh' ich bin auf euch! Denn was húlfe mir der
6. Schuf mich Gott für Flug, der so oft zu Gott mich,
Augenblicke? Blos für die: trug, wenn ich ganz im Tode


