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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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Bestimmung des Menschen,

und dich

4. Du schufst mich zur Geselligkeit und für der Freundschaft Freuden; gabst mir ein Herz voll Fühlbar keit für Andrer Glück und Leiden; noch mehr, einherz, das fähig ist, sich dein, der du mein Vater bist, zu freu'n, zu lieben. 5. In stiller Andacht kann mein Geist sich bis zu dir er heben, dir, den die ganze Schöpfung preist, auch Preis und Ehre geben. Auch ich kann thun, was dir ge fällt, und um mich ber in deiner Welt, was núßlich ist, verbreiten.

6. Nicht blos für diese turze Zeit riefst du mich in dieß Leben, zu Freuden ei­ner Ewigkeit soll sich mein Geist erheben; und wird auch gleich der Leib zu Staub, so bleibt er nicht des Grabes Raub; du wirst ihn auferwecken.

der Menschheit Werth zu schätzen.

8. Und diese Würde zu entweih'n, sollt' ich gleich Thieren bandein; der Sinne lichkeit ergeben seyn, nicht rein und heilig wandeln? Fern sey ein solcher Sinn von mir! Bewahre mich, mein Gott, dafür, daß ich mich so nicht schånde!

9. Gib, Vater! daß ich allezeit auf mein Gewis sen achte, nach Weisheit und nach Frömmigkeit mit allem Eifer trachte; dich licbe, und mich deiner freu', und so des Vorzugs würdig sey, den du mir hast vers liehen.

10. Stets will ich nach Vollkommenheit mit allem Eifer trachten, und mich, weil Sünde mich ent weih't, zu hoch für Sünden achten. Nur, wer nach dies sem Adel strebt, und seines Vorzugs würdig lebt, kann sich der Menschheit freuen.

7. Vom Himmel kam, gefandt von dir, deinSohn zu uns auf Erden; er kam und ward ein Mensch, wie wir,

Mel. 40.Es ist das Heil unsic.

der

werden. Wie hoch sind wir 2. Wie wichtig ist doch

durch ihn geehrt! Wie ernst lich durch ihn selbst belehrt,

der Beruf, den du mir, Gott, gegeben! Als einst