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Schönburgisches Gesangbuch nebst beigefügtem Gebetbuche : auf hohen Befehl herausgegeben
Entstehung
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2. Bin ich doch einem Pilger gleich, der einen Berg erstiegen. Er sieht die Landschaft groß und reich zu seinen Füßen liegen, die

4. Laß es deinen Geist vom er durcheilt, und sinnend weilt Neuen dir zu einem Tempel wei er bei genoß'nen Freuden und hen, der auf ewig heilig sei! bei ertrag'nen Leiden. Ach, vertilge selbst darinnen alle Lust und macht der Sinnen; segne mich und mach mich frei.

3. So schaue jetzt auch ich, als Greis, auf meines Lebens Pfade, und sehe hier zu deinem Preis 5. Schenke mir auf meine nur deine Huld und Gnade. An Bitte ein recht göttliches Ge- deiner Hand ging ich durchs Land müthe, einen königlichen Geist, der Kindheit bis zum Alter; nur mich als dir verlobt zu tragen, du warst mein Erhalter. Allem freudig abzusagen, was nur Welt und irdisch heißt.

4. Gar oft von Krankheit und 6. Und wer wollt' auch sonst be mich stets beschützt von Jahr Gefahr bedroht, hat deine Nas was lieben und sich nicht aus zu Jahr, daß ich noch hier mich heißen Trieben dir zum Eigen: febe. Hinweggerafft bei voller thume weihn? Muß man gleich Kraft, ruhn Viele schon im Gras dabei was leiden, sich von al­len Dingen scheiden; bringts ein Tag doch wieder ein.

be, die überlebt ich habe,

d

Vermischte Lieder.

keit; und zu einem solchen Brun­nen, drauß mir reichlich komm' geronnen Freude, Trost und Seligkeit.

5. Wie manche Freude hast du mir auf meinen Weg gestreuet! 7. Nun, ich will mich dir er Mein ganzes Glück verdank' ich geben, du allein sollst in mir ledir, das täglich sich erneuer, ben, richte dir mein Herze zu, und auch die Last der Leiden haft nimm es hin in deine Pflege, bis du mir in meinen Tagen ja ime es dir gefallen möge, du, mein mer helfen tragen. Gott und Heiland, du!

6. Die Guten, die des Todes Hand mir nahm, find hingegan= gen zu dir ins beff're Vaterland, und harren mit Verlangen in jes nen Höhn dem Wiedersehn, in freudigem Bewegen, wie ich im

Empfindungen eines Jubel­greises.

Mel. Was Gott shut, das ist

981. Dir, Herr, mein Staub', entgegen.

Gott! dir nah' ich 7. Hab'ich seit funfzig Jahren mich in dieser Morgenstunde und nun in meinem Amt'( Stand) ges danke dir und preise dich gerührt nützet; so hast du, Herr! bei meis mit Herz und Munde. Wo fang' nem Thun allein mich unterstüz­ich an, was du gethan an mir in zet. Der Ruhm ist dein; nichts, meinem Leben, mit Worten zu nichts ist mein: denn was ich bin erheben? i jis und habe, ist Alles deine Gabe.

8. Und

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