Allgemeine Lobgesänge.
11
der Himmel, Erd' und Meer, und was fort, und uns ans aller Noth ertöfen da lebt, erhält. hier und dort.
2. Besingt mit frohem Jubelschalt 3. Lob, Ehr und Preis sey Gott, Gott, unser höchstes Gut, der große dem Vater und dem Sohne, und seis Wunder überall, auch) an uns Men- nem heil'gen Geist! Er, der vom Him schen thut! metsthrone erbarmend auf uns schant, 3. Bon unsrer zarten Kindheit an bleibt, was er ewig war, unendlich hat er uns unterstüzt; er, der allein groß und gut. Lob sey ihm immerdar! uns helfen kann und gern uns hilft und schützt.
4. Aus feiner Fülle nehmen wir noch
immer, was uns
Seelen auch schon vier Zufriedenheit
gewährt.
5. Er strent auf dieses Lebens Pfad viel Freuden um uns her. Die Noth, womit sein weiser Rath uns pruft, erleichtert er.
6. Er trägt, nach güt'ger Bäter Art, uns Schwache mit Geduld; er züchtigt wohl, doch nie zu hart, er läßt uns gern die Schuld.
7. Er wecket das Gewissen auf, ruft uns zur Besserung, und stärkk uns, achten wir darauf, mit Kraft zur Heiligung.
8. Er bleibt uns tren; sein Wort steht fest. Wer hier sich zu ihm hält, kommt, wann er diese Welt verläßt, zum Glück der bessern Welt.
9. Er trag' uns ferner mit Geduld, und helf uns beilig seyn, und seiner väterlichen Huld uns allezeit erfreu'n. 10. Er gebe uns ein fröhlich Herz und einen frommen Sinn; er tröft uns auch in jedem Schmerz, und helf uns fernerhin!
11. Er laffe seinen Segen ruh'n auf uns und jedem Land! Er gebe Glück zu unserm Thun, und Heil für jeden Stand!
12. Singt, Christen, fingt ihm Preis und Dank für seine Gütigkeit! Einst wird sie euer Lobgesang dort in der Ewigkeit.
Mel. Wer mit dem reinen Secs lenblicke 2c.
32. O daß ich rein're Lippen hätte
und einen preisgeübten Mund! Mit Engeln macht' ich um die 2serte des Unerschaffnen Thaten fund. Ein hohes Freistied stimmt' ich an; denn Gro. ses hat der Herr gethan.
2. Die Sonne flammt: Der Gott der Stärke bestimmte weise meinen Kreis! Der Mond: Mich schmückt er! Wir sind Werke des Höchsten! strahlt der Sterne Preis. Der Sturmis Donner rout: wir sind durch ihn! wind braust, die Blige glü'n, der
3. Der Herr erzog uns! rauschen Wälder; der Baum: Gedeihen gab er mir! Er rief mich! weht die Saat ihre Zier. Er wog mich! stimmt das der Felder. Die Blume dankt ihm Meer mit ein; der Quell: durch ihn entsprang ich rein!
4. Noch froher preist ihn jedes Les ven; das Würmchen auf dem kleins sten Blatt. Und ich, ich sout ihn nicht erheben? ich, den er so erhoben hat? Ich könnte seine Wunder seh'n und stumm in seiner Schöpfung steh'n?
5. Nein, Ruhm dir, Bater! Was ich habe, ward nur durch deine Güte mein. Zur Freude läst du jede Gabe mir unter deinem Schnß gedeih'n; er ziehst voll Huld mich in der Zeit zur Wonne deiner Ewigkeit.
6. Preis dir für jeden Erdensegen; auch für die Trübsal, Müh' und Last, die du mir auf des Lebens Wegen als Wohlthat zugewogen bast! är hier der Mensch von Leiden frei, Herr, wer erkenn'te deine Treu'?
Eigne Melodie.
31. Nun danket Alle Gott mit Her
7. Du setzteft jeder Erdenplage und zen, Mund und Händen, der großesiedem Schmerz ein kurzes ziet. Mir Dinge thut, hier und an allen Enden; trübten oft fich heitre Tage; du wink. der mächtig uns erhält, und schon test, und der Nebel fiel. Mir drobte von Kindheit an mehr wohlthut, als nabende Gefahr; schnell ward ich deis ein Mensch versteh'n und zählen kann! ner Hand gewahr.
2. Der ewig reiche Gott woll' uns 8. D'rum will ich immer voller in unserm Leben ein immerfrohes Freude und Dank auf deinen Wegen Herz und seinen Frieden geben; woll' ach'n; voll Muth und Preis im tief: mus in seiner Guad' erhalten fort und sten Leide empor zu dir, dem Helfer,


