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Heiter.
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43. Die fromme Magd.
mf
1. Zu Hau- se, auf dem Feld, im Stall, da soll ich fromm sein
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dol.
ü- ber- all: So will es Gott, der Al- les fieht, und weiß, was
Tag und Nacht ge- schieht.
2. Kein Schaden soll durch mich gescheh'n; man soll mich niemals müsfig ſeh'n. Mehrt sich durch mich der Herrschaft Gut, ſo lohnt mir's Gott, wenn fie's nicht thut.
3. Das Vieh schreit mich um Futter an; ich will es pflegen, wie ich tann. Sollt ich für Lohn und Nahrung nicht auch treu beweisen meine Pflicht?
4. Da, liebe Thiere, freßt euch satt, wohl Dem, der Vieh zu warten hat: wie Mancher hat kein Vieh, kein Brod, und leidet auch noch andre Noth.
Her hat kein
5. Mir geht nichts ab, ich bin gesund: Ich preise Gott mit Herz und Mund. Thu' ich nur meine Pflicht getreu, so leb' und sterb' ich sorgenfrei.
44. Der Christbaum.( Gedicht von 3. Lippert.)
feierlich froh.
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mf
1. Kennt ihr den Baum, den ewig jung- en, der dort im heil'- gen
2
dol.
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Land ent- sproß; von dem troß al- ler Wan- de- lung- en nur Heil stets
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