4. Spinnen, Waschen, Stricken, Nähen, mit dem Kochen umzugehen, und dergleichen lerne ich: Dies bringt einst mein Stand mit ſich.
5. Alles Gute kommt von Oben; danken und für Alles loben, will ich Dich, mein Gott und Herr! Brauch ich's gut, so gibst Du mehr.
42. Der fromme Knecht.
Munter.
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Hin- aus, hin- aus, in's frei- e Feld! Ich bin ge- sund und
start an Kräf- ten! Und lobe Gott, der mich erhält, und ruft zu
mei- nen Standsge- schäf- ten.
2. Mein Hausherr sieht zwar ießt mich nicht; doch sieht mich Gott, b einst wird fragen, wie treu ein Jeder seine Pflicht erfüllt in seinen Lebenstagen.
3. Ich will das Vich nicht ohne Noth, ich will es nicht mit Fluchen schlagen: Er fieht es ja, es hört mich Gott, Er hört die armenThiere tlagen.
4. Ich will mit Fleiß und Redlichkeit den Dienst nach meiner Pflichtverwalten, und die von mir versäumte Zeit gewissenhaft für Diebftahl halten.
5. Zum Schaden dingt man keinen Knecht, er soll für Lohn auch Nußen bringen; wie kann ich das? wie mach' ich's recht? O, möcht' es mir doch wohl gelingen!
6. Mit Gott fang' ich die Arbeit an, daß ich sie auch mit Gott vollende: Wer seine Pflicht getreu gethan, der freut sich an des Lebens Ende,


