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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste : mit Herzogl. Braunschw. Lüneb. gnädigstem Special-Privilegio ; [nebst] Episteln und Evangelia auf die Sonn- und Festtage [...]
Entstehung
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Von der heiligen Dreieinigkeit.

Mel. Christ, unser Herr, zum Jordan. seyn mein licht, Mich irrenden 34. zu leiten; Und wenn es mir an muth gebricht, Mit tröstung stehn zur seiten, Und mich in schwach­heit stärken.

7. Laß ihn, o herr! mich alle­zeit Zu seinem tempel weihen Und mit rechtschaffner heiligkeit Mein herze benedeien; Laß ihn die sündliche natur Stets bessern, daß auf erden Zu einer neuen creatur Ich mag bereitet werden, Und so dein erb' erlangen.

8. So gieb uns, der du heilig heißt, Dich, den wir vater nen­nen, Sammt deinem sohn und heilgem geist Jm glauben zu er­kennen. Weil dich erkennen, wie du bist, Und deine liebe schmek­ken, Des ewgen lebens vorschmack ist; Bis du uns wirst entdecken Das volle licht im schauen.

beiliger, gerechter gott! Entdecke meiner seele Dich, wie du bist, und dein gebot, Damit sie dich nur wähle. Denn sie kann dich nicht von na­tur Erkennen, noch dich lieben; Ach zeige mir dazu die spur, Wie ich mag beides üben Nach deinem wohlgefallen.

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2. Gieb, vater! daß ich deine macht Und liebestreu anbete, Auch deine weisheit wohl be­tracht Und kindlich vor dich tre­te. Gieb deine allmacht mir zum schuß, Zum labsal dein erbar­men. Dein recht und wahrheit sey mein trup; Dein licht erfren mich armen, Zum lobe deiner gnade.

3. Laß mich auch deinen lieben sohn In deinem licht erkennen, Daß er sey unser gnadenthron Und ewig heil zu nennen; Ein

Mel. Es woll' uns Gott genädig. err, gott, wer ist

wahrer mensch, und doch mit dir 35. Heit gleich? Du bist das Auch gott vom gleichem wesen, Das licht vom licht, durch wel ches hier nun alle wohl genejen, Die durch die sünd erstorben.

höchste wesen; Und doch hast du, an gnade reich, Uns dir zum dienst erlesen. Gemeinschaft sollen wir mit dir, Du allerhöchster, ha­ben. Mit deinem heil willst du uns hier Und ewig einst begaben, Du quelle alles fegens!

4. Denn drum ist er, das höchste gut, Vom himmelsthrone kommen. Das ewge wort hat unser blut Und fleisch an sich ge= nommen, Daß es vom menschli­chen geschlecht Ungnad und fluch abkehrte, Den fegen aber wieder­brächt, Der uns sonst nicht ge­hörte, Durch thun und auch durch leiden.

5. Ja, Jesu! du, du bist der weg, Der uns zum himmel füh­ret; Laß mich den eingen glau benssteg So gehn, wie sich's ge­bühret. Sey meine wahrheit, welcher ich Von ganzem Herzen glaube, Sey mir das leben, auf daß mich Nicht tod und Hölle raube; O meines lebens leben!

6. Caß mich, o höchste maje­ståt! Den heilgen geist auch eh ren, Der von dir und dem sohn ausgeht, Und uns durchs wort will lehren. Ach! laß denselben

2. Wir beten dich, o vater! an. Sind wir gleich vor dir sünder; So nimmst du dich doch unser an, Wie väter ihrer finder. Du hast für uns aus großer huld Selbst deinen sohn gegeben. Dein herz, voll güte und geduld, Verleih uns trost und leben, Daß wir dich kindlich fürchten. 3. Jefu, ewger gottessohn! Du heil, darauf wir hoffen. Durch dich steht zu des vaters thron Der weg uns wieder offen. Uns zu befrein von sünd und tod, Kamst du zu uns auf erden. O laß uns, unser herr und gott! Froh deines jegens werden, Und dir im glauben dienen.

4. heilger geist, du geist von gott! Wehr in uns dent verder­

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