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Der nach dem Sinne der katholischen Kirche singende Christ
Entstehung
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Vorbericht zur 18ten Auflage.

Dem Fuldaischen Bisthume wird allgemein die Ehre zuerkannt, vor andern ein neues, verbessertes Gesangbuch mit Beifall geliefert, es ohne Widerspruch eingeführt und mit Segen verbreitet zu haben. Dessen Verfasser, P. Augustinus Erthel, s. A., ein vaterländischer eben so frommer als gelehrter Prie­ster, Benedictiner- Ordens, erwarb sich dieses große Verdienst durch eine getreue und glückliche Ueber­segung der lateinischen Kirchen- Hymnen, zu denen er viele Lieder selbst verfertigte, und nur wenige anders woher entlehnte. Es sind unter den ersteren doch mehrere, die wohl zur Privatandacht, aber nicht ſo ganz für den gewöhnlichen Gottesdienst brauchbar sind. An deren Stelle hat man längstens und häufig andere Gesänge, als zum Hochheiligen Altarsopfer, von Gottes Vollkommenheiten, und Loblieder auf die Diocesan- Patrone u. s. w. gewünscht. Diesem Wunsche ist denn in der achtzehnten Auflage mit einem An­hange entsprochen; so daß das ganze Gesangbuch einerseits feine wesentliche Veränderungen erleidet, anderseits durch vermehrte Bogenzahl nicht vertheuert und in seiner Ausbreitung nicht gehindert wird.

Es find nämlich die zum Lobe der Heiligsten Drei­einigkeit öfters wiederkehrenden Schlußstrophen, welche doch selten gesungen werden, nur mit Anfangsworten angezeigt, und ist dabei auf schon vorausgehende Ge fänge von gleicher Versart hingewiesen worden.