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Evangelisch-lutherisches Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche : [nebst] Gebete
Entstehung
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Adventslieder.

Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich

von Rat!

2. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Ge­fährt, sein Königskron ift Heilig­teit, sein Zepter ist Barmherzig­keit; all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von That!

3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat! Wohl allen Herzen insge= mein, da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet jei mein Gott, mein Tröster früh und spat!

4. Macht hoch die Thür, die Thor macht weit, eur Herz zum Tempel zubereit! die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Luft und Freud, so kommt der König auch zu euch, ja heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, voll Nat, voll That, voll Gnad! dur a

5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Thür dir offen ist; ach zeuch mit deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr!

Georg Weisfel g. 1590+ 1635.

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24.

Mel. Aus meines Herzens Grunde.

Auf, auf, ihr Reichsgenoſsen, eur

König kommt heran, empfahet unverdrossen den großen Wunder­mann! Ihr Christen, geht herfür, laßt uns vor allen Dingen ihm Ho­fianna singen mit heiliger Begier.

2. Auf, ihr betrübten Herzen, der König ist gar nah; hinweg all Angst und Schmerzen, der Helfer

schon da; seht, wie so mancher Ort hochtröstlich ist zu nennen, da wir ihn finden können im Nacht=

mahl, Tauf und Wort.

3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, der König ist nicht fern; seid fröh­lich, ihr Verzagten, dort kommt der Morgenstern; der Herr will in der Not mit reichem Trost euch speisen, er will euch Hülf erweisen, ja dämpfen gar den Tod.

4. Nun hört, ihr frechen Sün­der: Der König merket drauf, wenn ihr verlornen Kinder im vollen Lasterlauf auf Arges seid bedacht, ja es thut ohne Sorgen; gar nichts ist ihm verborgen, er giebt auf alles acht.aitege nis

5. Seid fromm, ihr Unter­thanen, der König ist gerecht. Laßt uns die Weg ihm bahnen und machen alles schlicht. Für­wahr, er meint es gut, drum laffet uns die Plagen, die er uns schickt, ertragen mit unerschrock= nem Mut.

6. Frisch auf in Gott, ihr Armen. der König forgt für euch, er will durch sein Erbarmen euch machen groß und reich; der an ein Tier gedacht, der wird auch euch