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Sonntagslieder.
5. Denkt auch, daß heut ge=| ruh und Freud erlangen drauf in
Halleluja!
Hannov. Gib. 1646.
schehen ist die Auferstehung Jesu Ewigkeit. Christ, dadurch die wahre Freudigteit in aller Not uns ist bereit. Halleluja!
6. Drum wollen wir begehn mit Fleiß den Tag nach rechter Christen Weis, wir wollen aufthun unsern Mund und sagen dies von Herzensgrund: Halleluja,
7. O Gott, der du den Erdenkreis erschaffen haft zu deinem Preis, uns auch bewahrt so manches Jahr in vieler Trübsal und Gefahr, Halleluja,
8. Hilf, daß wir alle deine Werk voll Weisheit, Güte, Macht und Stärk erkennen und je mehr und mehr ausbreiten deines Namens Ehr. Halleluja!
9. Oliebster Heiland Jesu Christ, der du vom Tod erstanden bist, richt unsre Herzen auf zu dir, daß sich der Sündenschlaf verlier. Halleluja!
10. Gieb deiner Auferstehung Kraft, daß dieser Trost ja bei uns haft, und wir uns drauf verlassen fest, wenn uns nun alle Welt verläßt. Halleluja!
11. O heilger Geist, laß uns dein Wort so hören heut und immerfort, daß sich in uns durch deine Lehr Glaub, Lieb und Hoffnung reichlich mehr. Halleluja!
12. Erleuchte uns, du wahres Licht, entzieh uns deine Gnade nicht, all unser Thun auch so regier, daß wir Gott preisen für und für. Halleluja!
13. Gott Vater, Sohn und Geist, verleih, daß dieser Tag dir heilig sei, wir auch die Sabbaths
3.
Eigene Melodie.
Herr Jesu Christ, dich zu uns
wend, den heilgen Geist du zu uns send, mit Hülf und Gnad, Herr, uns regier und uns den Weg zur Wahrheit führ!
2. Thu auf den Mund zum Lobe dein, bereit das Herz zur Andacht fein, den Glauben mehr, stärk den Verstand, daß uns dein Nam werd wohl bekannt;
3. Bis wir singen mit Gottes Heer: Heilig, heilig ist Gott der Herr! und schauen dich von Angesicht in ewger Freud und selgem Licht.
4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist in Einem Thron, der heiligen Dreieinigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit! Wilhelm II. Herzog zu SachsenWeimar(?) g. 1598+ 1662.
4. Psalm 100.
Mel. Gott des Himmels und der Erden, oder Eigene Melodie.
Alle Welt, was lebt und webet,
was in Feld und Häusern ist, was nur Stimm und Zung er= hebet, jauchze Gott zu jeder Frist! Dienet ihm, wer dienen kann, kommt mit Lust zu ihm heran!
2. Sprecht: Der Herr ist unser Meister, er hat uns aus nichts gemacht, er hat unsre Leib und Geister an die lichte Welt gebracht; wir sind seiner Allmacht Ruhm, seine Schaf und Eigentum.


