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Burg, o Gottessohn. Sei Du ihm auf ewig gnädig, leite, segne unsern König.
Schatten wir bis zur Stund allhier viel Heil zu schmecken hatten, der auch zu jeder Frist allmächtig nah und fern ein Herr und Helfer ist des Fürsten, unsers Herrn!
4. Nähre Du die heilge Flamme, die das Herz des Volks erneut, daß es unserm Königsstamme Liebe 2. Du hast ihm lebenslang den bis zum Tode weiht. In der Zeiten Odem treu bewahret und auf langer Nacht hast Du über ihn manch strengem Gang Dich huldgewacht, Du erhieltest ihn uns voll offenbaret; Du hast in seiner gnädig; segne, segne unsern König. Hand das Scepter stark gemacht
5. Fürchtet Gott, den König und unser Vaterland mit reichem ehret! Das, o Herr, ist Dein Ge- Gut bedacht.
Besondere Zeiten und Verhältnisse.
bot, und Du hast es selbst be= 3. Du wollest Deinen Geist währet, warst gehorsam bis zum auf seine Stirne legen, der flar Tod. Wer Dich liebt, der folget ihn unterweist, des hohen Amts Dir, drum so beten alle wir: Vor zu pflegen. Du wollst Gerechtigkeit dem Bösen schüß uns gnädig, Gott, und milder Gnade Luft ihm stellen erhalte unsern König! an die Seit, ihm pflanzen in die Brust.
6. Gieb uns Muth in den Gefahren, wenn der Feind uns ernst bedroht, daß wir Treue dann bewahren, gehen freudig in den Tod. Frömmigkeit in ihm dem Lande Du bist unser Siegspanier; Gott schenken; auf daß er Vorbild sei mit uns! so singen wir. Deine von jeder Tugendart und Hülf Treuen trönst Du gnädig, segne, und Schuß verleih, wo man den segne unsern König. Glauben wahrt.
7. Breite, Herr, Dein Reich auf Erden auch in unserm Lande aus, daß wir Deine Bürger werden, ziehen in Dein Vaterhaus. Frieden und Gerechtigkeit gieb uns, Gott, zu aller Zeit. Sei Du Deinem Volke gnädig, segne, segne unsern König.
Wilh. Hülsemann, 1781-1865.
4. Du wollest allezeit in Deinem Gleis ihn lenken und Zucht und
5. Du wollest seine Treu vergelten durch die Treue, womit ihn täglich neu ein gutes Volk erfreue; daß Dein Gebot im Bund von ihm und uns gescheh, und seines Thrones Grund in unserm Herzen steh.
6. O segne, was wir flehn an seinem Jahresfeste, und gieb zum Wohlergehn ihm Deiner Gaben beste! Gieb, daß er's nie vergißt, noch wir, wie Du so gern ein Herr und Helfer bist des Fürsten,
Mel. Nun danket alle Gott 2c.
150. Preis, Ehr und Lob unsers Herrn!
sei Dir, in dessen Schirm und
Grüneisen, 1802-1879.


