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Christliches Leben.
Herr Jesu, Gottes Sohn! Ho- Herr, wie Du willst, so schick's mit fianna! Wir folgen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl.
mir. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mach's nur mit meinem Ende gut.
3. Gloria sei Dir gesungen mit Menschen und mit Engelzungen,
5. Nichts ist, das mich von Jesu scheide, nichts, es sei Leben mit Harfen und mit Cymbel- Ton. oder Tod; ich leg die Hand in Von zwölf Perlen sind die Thore an Deiner Stadt; wir stehn im Chore der Engel hoch um Deinen Thron. Kein Aug hat je gespürt, tein Ohr hat je gehört solche Freude. Drum jauchzen wir und singen Dir das Hallelujah für und für.
seine Seite und sage: mein Herr und mein Gott! Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mach's nur mit meinem Ende gut.
Phil. Nicolai, 1556-1608.
6. Ich habe Jesum angezogen schon längst in meiner heilgen Tauf, Du bist mir auch daher gewogen, hast mich zum Kind genommen auf. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mach's nur mit mei nem Ende gut.
7. Ich habe Jesu Leib gegessen, ich hab sein Blut getrunken hier; nun fann er meiner nicht vergessen, ich bleib in ihm, und er in mir. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mach's nur mit meinem Ende gut.
Mel. Wer nur den lieben Gott 2c. 141. Wer weiß, wie nahe mir mein Ende? Hingeht die Zeit, herkommt der Tod. Ach, wie geschwinde und behende kann kommen meine Todesnoth! Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mach's nur mit meinem Ende gut.
2. Es fann vor Nacht leicht anders werden, als es am frühen Morgen war; denn weil ich leb auf dieser Erden, leb ich in steter Todsgefahr. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mach's nur mit meinem Ende gut.
3. Herr, lehr mich stets mein End bedenken, und wenn ich einstens sterben muß, die Seel in Jesu Wunden senken und ja nicht sparen meine Buß. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mach's nur mit meinem Ende gut.
4. Laß mich bei Zeit mein Haus bestellen, daß ich bereit sei für und für und sage stets in allen Fällen:
8. So fomm mein End heut oder morgen, ich weiß, daß mir's mit Jesu glückt; ich bin und bleib in Deinen Sorgen, wie auch die Todesnoth mich drückt. Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut: mach's nur mit meinem Ende gut.
9. Ich leb indes in ihm vergnüget und sterb ohn alle Küm mernis; es gehe, wie mein Gott es füget, ich glaub und bin des ganz gewiß: durch Deine Gnad und Christi Blut machst Du's mit meinem Ende gut.
Aemilie Juliane,
Gräfin zu Schwarzburg Rudolstadt,
1637-1706.


