Druckschrift 
Wernigerödisches Gesang-Buch, Begreifend 852 : geistreiche so wol Alte als Neue Auserlesene Lieder ; mit den Noten der unbekannten Melodeyen u. einem Kleinen Gebet-Buch versehen ... ; [nebst] Nachlese
Entstehung
Einzelbild herunterladen

36

Werd ich erst haben, dich schauen werd feit.

Macblefe einiger

28.

teger ndig Mel. Die Zugend wird d. kein Find der

schmuck nicht fehle, Wenn ich zur hochzeit kommen fol, Ich weiß in meines Königs augen Kan nur ein losgeschnittner geift, Ein ausi geleertes berge taugen, Das alles andre schaden heifft, in day 5. Ein glaube, der nur ihn ers wehlet, Der in wuns

Serden, Rein bürger dieſer wees, Und uns mit heiſſer lieb

den ruht,

eitelkeit, Mein hierfeyn sol nicht ewig werden, Ich walle eilend durch die zeit, Mein vaterland ist in der höhe, Wo mein geliebter Abba wohnt, Und wo ich meinen bruder sebe, Der als Monarche herrscht und thront.

beſeelet: Die seinen willen finds lich thut, Der ihn bis an das creuß begleitet, Und gerne feine dornen trågt, Der munter um die crone streitet, So oft die welt sich in ihm reat.

Wenn ich in ewig,

2. Wenn nur die wenig traus er funden Nach meines holden Königs mund In fiegender ge. dult verschwunden, So schlägt arh mir die frohe stund, Daß sich aus dieser wilden grången mein fren gemachter fuß be wegt, Und da, wo luft und wonne glangen, Den müden geift zur ru be trägt.Hiptory

3. Ich bin dazu geschaffen worden Ich bin dazu mit blut ers Lauft, Ich bin zum himmels bürger orden, Zur braut des Kd niges getauft, Der geift, der mir zum pfand gereichet, Macht mei nen geist gewiß und fest, Daß auch bey allem, das mich beuget, Mein glaube mich nicht zweifeln låfft.

4. Nur eines liegt mir an der feele, und macht mein herge for gen voll, Ob mir der rechte

6. Diß ist die zierde feiner tauben, So siehet feine fromme aus, Den glauben kan ihr nichtes rauben, Er wächst viel mehr bey kampf und strauß: Stellt sie sich dann in dem ges schmeide Dem König auch gleich thrånend für; So ist sie dennoch feine freude, Er reicht den liebes scepter ihr.

7. Nun brautigam du wirst es wissen, Wie viel mir noch hieran gebricht, mein aug ist voller finsternissen, Jch armer Fenn' mich selber nicht, Zum we nigften ist viel verlangen In mir durch deinen Geist erweckt, Mein Lamm, dir einßig anzuhangen, Vis mir der tod die glieder firect.

8. Was ich nicht hab, das fanft du geben, Was ich nicht bin, das bist du mir. Nimm hin mein herg es zu beleben, Ich überlaß

( s