auserlefener Lieder,
Ich an zu leben, Der zweifel wich, ich frigte neuen muth. Du tauch, teft selbst mich in dein GOttes, blut, Ich glaube es, daß alles mir vergeben, Weil deine treu so Fraft voll zu mir sprach: Und auf einmal des todes bande brach.
9. HErr JESU, so hast du mich angenommen Umsonst, um sonst, aus lauter gnad allein, Weil du mir wilft der grund und alles
seyn, Durch welchen wir zum leben follen kommen, Wer gang verzagt, und sich nicht heb fen fan, Dem wirst du bald der rechte helfers mann.
10. O liebster Hirt, nun fährst du fort zu tragen, Mich armes schaf, das selbst nicht laufen fan, Du bilft mir fort und zeiaft mir alles an; Was dich betrübt. Ich Pan es, HErr, nicht sagen, mit was vor huld und langmuth du regirst, und mich durch allen Fampf um fiege führst.
11. Ich preife dich, du brunns quell aller gnaden, Für deine treu, die mich, dein schaf, erhåll, Und wenn mich nun das fünden heer befällt, So wollst du mich in deinem blute baden, Ich fincke sonst, und kan so gleich nicht fort. Drum stårde, HErr, mich armen durch dein wort.
12. Go folg ich dir, mein Hirt, burch alles leiden, Geh nur vors an, und steh mir kräftig bey, Ja mache mich von allen banden frey, Daß weder lust noch furcht
33 mich könne scheiden Von dir, mein Lamm, bis es dir einst ge fållt, Daß ich dich fehen fol im himmels zelt.
26,
Don der Ulbergabe des Hers Bens an GOtt. Mel. Wie wohl ist mir, o.
Vater herk, o licht, o les nuel, Dir bin ich einmal überges ben, treuer Hirt, Imma ben, Dir, dir gehöret meine feel, Ich wil mich nicht mehr selber führen, Der Vater fol das find aus und ein, und leite mich nach regiren; So geß nun mit mir allen tritten, Ich geh,( ach bör, o HERR, mein bitten,) Vor mich nicht einen schritt allein.
kind volbringen, Ich weiß mir 2. Was fan dein schwaches gar in keinem rath, Drum ser in groß und kleinen dingen Mir ins mer selber rath und that; Du wilft dich meiner gar nicht schår men, Ich mag dich ia zu allem nehmen, Du wilft mir selber alles feyn; So folst du denn in allen fachen Den anfang und das ende machen, Dann stellt sich lauter fegen ein.
3. Du gångleft mich, ich kan nicht gleiten, Dein wort muß emig feste stehn, Du sprichst, dein auge fol mich leiten, Dein anges ficht sol vor mir gehn, Ja deine gut und dein erbarmen Coll mich umfangen und umarmen;


