Am 23. Fonntage nach Trinitatis.
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nen Nath, wie sie ihn fiengen in der Rede. Und sandten zu ihm ihre Jünger, samt Herodis Dienern, und sprachen: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist, und lehrest den Weg Gottes recht, und du fragest nach niemand, denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was dünket dich? Jsts recht, daß man dem Kayser Zins gebe oder nicht? Damun JEsus merkete ihre Schalkheit, sprach er: Ihr Heuchler, was versacht ihr mich? Weiset mir die Zinsmünze. Und sie reichten ihm einen Gro schen dar. Under sprach zu ihnen: Weß ist das Bild und die Ueberschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaysers. Da sprach er zu ihnen: So gebet dem Kayser, was des Kaysers ist, und Gotte, was Gottes ist. Da sie das höreten, verwunderten sie sich, und lieſsen ihn, und giengen davon.
Epistel, Phil. III. v. 17. bis 21.
Folget mir, lieben Brüder, und sehet auf die,
die also wandeln, wie ihr uns habt zum Vorbil de. Denn viele wandeln, von welchen ich euch oft gesagt habe, nun aber sage ichs auch mit wei nen, die Feinde des Kreuzes Christi. Welcher Ende ist das Berdammniß, welchen der Bauch ihr Gott ist, und ihre Ehre zu schanden wird, derer, die irrdisch gesinnet sind. Unser Wandel 54 aber


