Erst. Th II. Von Wesen GOttes,
22
7. Ach, wären sie dir, HErr, versöhnt, sie, deren Sport dich so verhöhnt! Ach gieb, daß vor der Todesnacht zur ernsten Reu ihr Geist erwacht!
II. Vom Wesen GOttes, und seinen Vollkonimenhetten.
XIV.
Flach der Melodie des 9. Lieds.
Anbethungswürd'ger GOtt! mit Ehrfurct
stets zu nennen! Du bist unendlich mehr, als wir begreifen können. Oflöße meinem Geißt die tiefste Demuth ein, und laß mich stets vor dir voll Ehrerbietung seyn.
( 14.)
2. Du bist das höchste Gut; du weißt von Feinem Leide; stets ruhig in dir selbst schmeckt du vollkomm'ne Freude. Dein ist die Herrlich. Feit. Auch ohne Creatur bist du dir selbst ge nug, du Schöpfer der Natur!
3. Du riefft dem, das nicht war, um Lust und Seeligkeiten aufs mannigfaltigste um dich ber auszubreiten. Die Liebe bist du selbst. Berstand und Rath ist dein; und du gebrauchst sie gern zu segnen, zu erfreu'n. 4. Du sprichst und es geschicht. Auf dein allmächtig: werde! entstand dein grosses Werk, der Himmel und die Erde. Mit dei
nem


