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Verbessertes Gesang-Buch zum Gebrauch bey dem öffentlichen Gottes-Dienst sowohl als zur Privat-Erbauung
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14 Erst. Th. I. Vom Worte GOttes.

o, laß mich daraus fassen, so viel mein Heil verlangt. Du bist's, der Weisheit giebt, wenn man sie redlich sucht, und aus Gewissen liebt.

5. Gieb, daß dein kräftig Bort, o GOtt, mein Herze rühre, und daß ich mir den Spruch oft zu Gemüthe führe, der mich vor andern rührt. D stärke mich durch ihn, mit Ernst und Munterkeit das Gutezu vollziehn.

6. Um tugendhaft zu seyn, dazu sind wir auf Erden. Wer deinem Wort geborcht, den läßt du inne werden, die Lehre sey von dir, die uns die Bibel giebt. Man lernt ihr Wort verstehn, wenn man es treulich übt.

7. Spricht sie geheimnisvoll, so laß mich dies nicht schrecken. Kein endlicher Verstand kann dich, GOtt, ganz entdecken. Du bleibst unendlich hoch. Was mir dein Wort erklärt nicht was mein Wiß verlangt, ist meines Glaubens werth.

8. Sich seines schwachen Lichts bey GOttes Licht nicht schämen, ist Ruhm; und die Ver munft alsdann gefangen nehmen, wenn GOtt sich offenbart, ist der Geschöpfe Pflicht; und weise Demuth ist's, zu glau ben, was GOtt spricht.

9. Erinnre mich bieran, wenn mich die Zwei. fel krånken, und lehre mich dabey zu meinem

Heil