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Weimarisches Gesangbuch : nebst einigen Gebeten zur öffentlichen und häuslichen Andacht / [[mit] Vorrede von J. G. Herder]
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Täglich, Herr Gott, wir lo­ben dich,

Und ehrn dein'n Namen stetiglich.

Behüt' uns heut, o treuer Gott,

Für aller Sünd und Misse­that.

Sen uns gnädig, o Herre Gott,

X Sen uns gnädig in aller Noth.

Zeig uns deine Barmher zigkeit, Wie unsre Hoffnung zu dir steht, Auf dich hoffen wir, lieber Herr,

In Schanden laß uns nim- Ehre! mermehr, Amen.

V

V

IX

X

1. Von Gott, seinen Eigenschaften..

X

9.6

D. M. Luther. Mel. Es ist das Seil uns. en Lob und Ehr dem höchsten Gut, dem Vater aller Güte, dem Gott, der alle Wunder thut, dem Gott, der mein Gemüthe mit seinem reichen Trost erfüllt, dem Gott, der allen Jam­mer stillt! Gebt unserm Gott die Ehre!

Gebt unserm Gott die Ehre!

3. Was unser Gott erschaf­fen hat, das will er auch erhalten, darüber will er früh und spat mit seiner. te walten. In seinem gan zen Königreich ist alles recht und alles gleich. Gebt un­ferm Gott die Ehre!

4. Ich rief dem Herrn in meiner Noth, ach Gott, ver­nimm mein Schreyen: Da half mein Helfer mir vom Tod, und ließ mir Trost ges denen. Drum dank, o Gott! drum dank ich dir. Uch danket, danfet Gott mit mir. Gebt unserm Gott die

5. Der Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Volk geschieden. Er bleibet ihre Zuversicht, ihr Gegen, Heil und Frieden. Mit Mut­ter- Händen leitet er die Sei­nen stetig hin und her. Gebt unferm Gott die Ehre!

6. Wenn Trost und Hülf" ermangeln muß, die alle Welt erzeiget, so kommt und hilft der Ueberfluß, der Schöpfer selbst, und neiget die Vater­Augen deme zu, der sonsten nirgends findet Ruh. Gebt unserm Gott die Ehre!

2. Es danken dir die Him­mels- Heer, o Herrscher aller Thronen, und die auf Erden, Luft und Meer in deinem Schatten wohnen, die preis sen deine Schöpfers- Macht,

7. Ich will dich all mein Lebenlang, o Gott, von nun

die alles also wohl bedacht. an ehren. Man soll, o Gott,

dein'n