Vorrede.
die Augen, Obren fleißig zu verwahren: maßen leichtlich durch diese Pforten sich etwas einschleichet, welches des Herzens Frieden, und der Seelen Ruhe verstöhren kann. 2C.
Fünftens: Unter währenden Gebeth erneure oft die Gedächtnuß der göttlichen Gegenwart, indem Gott siehet, hört und weis alles.
Und leztlich, nehme wohl in acht, daß du mit Ehrerbietsamkeit vor dem Gebeth abtretteft. Gedenke, wann du in deinem Anliegen von einem Fürsten zur Audienz eingelaffen würdest, und nach überreichter Bittschrift oder mündlichem Vortrag, mit entgegen gekehrten Rucken, ohne einige Reverenz eilends aus dem fürstlichen Gemach hinaus lieffeft; wie grob und unhöflich würde ein solches nicht ausgedeutet werden;
Mache dann christlicher Leser den Schluß, und laß dir dieses Buch zum täglichen Gebrauch dienen: Wirst du bes then wie du sollst, so wirst du erlangen was dir nützlich ist, hier zeitlich und dort ewiglich.
Willoor of alwedad
Vor
10054 02


