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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch der Reformirten Gemeinden in Kurpfalz
Entstehung
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aus der beiligen Schrift.

19. Gelindigkeit in oer Beurtheilung Anderer.

Luc. 6, v. 37. Richter nicht, so du einen fremden Knecht richs werdet ihr auch nicht gerichtet. teft? Er stehet oder fållet seinem Verdammet nicht, so werdet ihr Herrn,

auch nicht verdammt.

Phil. 4, v. 5. Eure Lindigkeit Rom. 4, v.4. Wer bist du, daß lasser fund seyn allen Menschen.

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20. Friedfertigkeit.

13. M 13, v. 8. Abraham Frieden rathen, machen Freude. sprach zu Lor: Lieber, laßnicht Matth. 5, v. 9. Selig sind die Zank feyn zwischen mir und dir, -denn wir sind stebrüder.

Friedfertigen, denn sie werden Gortes Kinder heiffen.

Rom 12. v. 18. Jsts möglich, so viel an euch ist, so habt mit

Pi. 34. v. 15. Suche Frieden, und jage ihm nach.

Spr. Cal. 12, v. 20. Die zum allen Menschen Friede.

21. Häusliche Tugenden.

Ich und mein deinen Sohn, so wird er dich ers errn dienen gözen, und wird deiner Seele Sp.Cal.17.0.1. Es ist ein tro. fanft thun. den Biffen, daran man fich genü- Eph. 6, v. 4. Jhr Våter, rel gen 1 Ter, beffer, denn ein Haus zet eure Kinder nicht zum Zorn, voll Geschlachtetes mit Hader. sondern ziehet sie auf in der Zucht

1 Tim. 5, v. 8. So jemand und Vermahnung zum Herrn. die Seinen nicht verforget, der Eph 6, v. 1.2. Shr Kinder, hat den Glauben verleugnet, feyd gehorsam euren Eltern, und ist ärger denn ein Haide. denn das ist billig. Ehre Bater Eph. 5, v.33. Ein jeglicher und Mutter: das ist das erste habe lieb sein Weib, als sich Gebot das Verheiffung hat, felbst. Das Weib aber fürchte Col. 3. v. 20. Ihr Kinderfeyd den Mann, gehorsam den Eltern in allen Dingen, denn das ist dem Herrn

Epr Sal. 22, v. 6. Wie man einen Knaben gewähnet, so läffer gefällig. er nicht davon, wenn er alt wird.

Jof. 24. v. 15. Haus wollen dem

Spr. Sal. 10, v. 1. Ein Spr, Sal. 29, v. 17. Züchtigelweiser Sohn ist seines Vas

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