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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch der Reformirten Gemeinden in Kurpfalz
Entstehung
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Ses Herzens 20­

deines Lichts, zum frohen Theilgenoß der ewigen Herrlichkeit.

Amen.

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Ps. 94, 19. Ich hatte viel Bekümmerniß in meinem Herzen: aber deine Trdstungen ergizen meine Seele.

20. Gebet um rechte Todesvorbereitung.

Pf. 39, 5. Herr, lehre mich doch, daß es ein Ende mit mir has ben muß, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muß. Jeder Tag, jede Stunde, jeder Augenblick, den ich zurücklege, bringt mid) meinem Tode immer näher, und was ists, daß ich hier noch zu leben habe?, Herr, lehre mich meine Hinfälligkeit mit Ernst bedenken, damit ich weislich die Zeit anwende, welche deine Ghade mir hier noch zu meinem Besten gönnet. Du hast mich nicht für die wenigen Tage bestimmt, die ich hier zubringe, ein andres, und nicht aufhörendes Leben steht mir nach deiner weisen Anordnung bevor, und wie viel hat das nicht auf sich, da ich eben in demselben empfangen soll, nachdem ich) gehandelt habe, es sey gut oder böse. Preis, Ehre und unvergängliches Wesen wirst du da nur denen geben, die dich hier lieben und Gus tes thun lernen, Trabsal und Ungst aber über alle Seelen kommen laffen, die den Sünden ergeben sind und Böses thun. Laß mich diesen genauen und wichtigen Zusammenhang des jezigen Lebens mit dem zukünftigen ståts vor Augen haben, und erwecke mich dadurch zur ernstlichen Sorgfalt in einer dir ergebenen guten Gesinnung, gewissenhaft das in allen Fällen meines hiesigen Lebens zu beobachten, was vor oir recht ist. Dieß ist die einzige rechte Zubereitung zu einem seligen Lode, und zu einer erfreulis chen Ewigkeit, und die laß mich doch nicht unbedachtsam, oder verführt durch falsche Hoffnungen, versäumen, und das um ſo weniger, da diese Versäumniß durch nichts ersezt werden kann, Schneller als ich es denke, kann das Ende metnes zeitlichen Les bens kommen, darum gieb, daß ich das nie auf den ungewissen Morgen verschiebe, was nach deinem Willen noch heute von mir geschehen kann, und soll, und da ich im Tode alles Irrdische gewiß verlassen muß, so bewahre mich, daß ich