Druckschrift 
Anhang zu dem Dreßdnischen Gesangbuche, vom Jahre 1797, welches in der Herrschaft Königsbrück und in andern Gräflich Hohenthalischen Ortschaften eingeführt ist
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Anbetung.

9

fenfest, voller Hoffnung, die] Prediger. Ich bin ge= nicht läßt. wiß, daß weder Tod noch Prediger. Das ist je Leben, weder Engel noch Fürs gewißlich wahr, und ein theu- stenthum, noch Gewalt, we res, werthes Wort, daß der Gegenwärtiges noch Zu­Christus Jesus kommen ist fünftiges, weder Hohes noch in die Welt, die Sünder se- Liefes, noch eine andere Kraft lig zu machen. uns scheiden mag von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm Herrn.

Auf Ihm ruhte der Geist des Herrn; Er war gesandt zu predigen das Evangelium Ehre sey Ihm, der nun den Armen, und den Gefan- fizet zur Rechten der Majes genen, daß sie frey und le= ståt, und sind ihm unterthan dig seyn sollen, und zu hei- die Engel, die Gewaltigen und die Kräfte;

len die zerschlagenen Herzen: Er hatte Worte des ewi­gen Lebens:

Von dannen er kommen

In Ihm wohnte alle Fülle, wird, zu richten die Lebendiz daß Alles durch Ihn ver- gen und die Todten. söhnt würde zu Ihm selber. Gemeine. Ihm, wel­Lasset uns Ihn lieben, Er hat uns zuerst geliebt!

cher Sünd und Tod bezwang, Ihm müsse unser Lobgesang Gemeine. Du bists werth, nun Tag vor Tag erschallen. Herr, für deine Todesmüh, Dem Lamme, das erwürget daß dich jeder Blutstropf ch-| ist, dem Freunde, der uns> re, daß das Herz stets nach nie vergißt, sey Preis und dir glüh; jeder Puls dein Wohlgefallen! Tönet, tdz Lob vermehre, und die ganz net, Jubellieder! schallet wies ze Seele für und für Hang der! daß die Erde voll von an dir! seinem Lobe werde!

6. Jefu