Der rote Julius.
hungrigen, müden oder frånkelnden Körper, werbe ich mit verklärten Sinnen Gott von Angesicht zu Angesicht schauen, und Empfindungen erlangen, von denen die Erde feinen Begrif bat. Die Frage wie und warum fezet hier die Akademien oft in Verlegenheit: dort denke ich sie mit der erblickten Sache zugleich Was hier schön und gut war, wird dorten noch schöner und besser feyn. Die in nigste Vereinigung mit fligen Geistern, von wels chen die beste Menschen die unterste Klasse ausmas chen; und feine dieser Gesellschaften durch Böse: w chter gestöret wie hier! Ein gutes Gewissen kann hier schon Feinde und Kerfer erträglich machen: dort stebet mir das Allerheiligste offen, ich bin für nichts mehr unrein, sondern darf alles sehen und haben.
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Jedes Schicksal der Menschen, ja noch mehe die Schicksale weit älterer Geister werde ich durchs schauen. Die Geleise der Planeten, die Angel der Sonnen, die Bewegungskraft der Weltförper, und alles, was Gott ehedem seinem Knechte Hiob zur Beantwortung vorlegte: das alles werde ich dort erlernen, bewundern und zu Erfindung hd: herer Gedanken anwenden. Nordlicht, Magnet, Susammenhang zwischen Leib und Seele, Zulassung des Bösen, und alles, was auch die Weisesten auf Erden nur glauben müssen, weil sie es nicht ers gründen können, wird eine meiner frühesten dortis gen Lectionen feyn. Die Menschwerdung Jesu die Liebe Gottes gegen die Sünder, die heilige Dreieinigkeit auch dieser tiefre Abgrund von Weiss beit wird mir nicht immer verborgen bleiben. Ins:
besons
Univ.- Bibl. Giessen


