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Gebethbuch zum Gebrauche für katholische Christen bey der öffentlichen und häuslichen Gottesverehrung
Entstehung
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Er gab ihm Wasser zum Gewande; hoch über Bergen strömte es dahin;

Er sprach); es floh vor seinem Drohen, vor seiner Donnerstimme bebte es; Jetzt floß von Höhen es in Tiefen, dem Drte zu, den Gott zum Bett ihm gab; In Quellen hat es sich ergoffen; in Bächen rieselt es durch Thåler hin.

Aus ihnen trinkt das Wild im Felde; an ihnen stillen Vögel ihren Durst. Von seinen Höhen trånkt er Berge; und Früchte tragen sie im Ueberfluß.

Er läßt das Gras dem Viehe wachsen, und Pflanzen jeder Art durch unsern Fleiß. An Halmen wächst uns Brod zur Nahrung, am Rebstock Wein, der unser Herz erfreut. Die Zeiten weislich einzutheilen, hat er den Mond ans Firmament gesetzt.

Die Sonne läuft nach seinem Wink getreu die Bahn, die ihr sein Finger wies. Er führt herauf die Finsterniffe, und es verbreitet sich die Nacht um uns. Dann regen sich der Wildniß Thiere; der junge Löwe brüllt nach Raub.

Die Sonne tömmt; und sie entfliehen, gesätz tiget in ihre Felfenkluft.

Dann geht der Mensch zu seiner Arbeit, zum Ackerbau bis an den Abend hin.

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