und Begräbniß Jefu.
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Daselbst hin legten sie Jesum kamen die Hohenpriester und um des Rüsttages willen der Pharifåer sämmtlich zu Pilato, Juden, dieweil der Sabbath und sprachen: Herr wir haben anbrach, und das Grab nahe gedacht, daß dieser Verführer war, und wälzten einen gro- sprach, da er noch lebte: Ich Ben Stein vor die Thür des will nach dreyen Tagen aufers Grabes, und gingen davon. stehen. Darum befiehl, daß
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und werde der Betrug árger denn der
Es waren aber allda Maria man das Grab verwahre bis Magdalena, und Maria Joan den dritten Tag, auf daß sephs, und die Weiber, die mit nicht seine Jünger kommen und Jesu kommen waren aus Gastehlen ihn und sagen zu dem liláa, die folgeten nach, saß- Volke: Er ist auferstanden von ten sich gegen das Grab und den Todten, beschaueten, wehin und wie legte sein Leib geleget ward. Sie erste. Pilatus sprach zu ih= kehreten aber um, und bereite- nen: Da habt ihr die Hüter, ten Specerey und Salben, und gehet hin, und verwahret es wie den Sabbath über waren sie ihr wisset. Sie gingen hin stille nach dem Gefeß. und verwahrten das Grab mit Des andern Tages, der das Hütern, und versiegelten den. folgete nach dem Rüsttage, Stein.
Zuverlässige Nachricht
von
der Zerstörung der Stadt Jerusalem.
und in
Als das vormals von Gott Erlöser selbst mit Thránen zuso aufferordentlich begna- vor verkündiget war, digte Volk der Juden das der gånzlichen Zerstörung Je= Maas feiner gehäuften Gün- rufalems und des ganzen Juden durch die Verwerfung und dischen Reichs, der Welt ein Kreuzigung des unter ihnen er belehrendes Denkmal vor Aus schienenen Heilandes der Welt gen legte: wie schwer der Zorn erfüllet hatte; so näherte sich Gottes gegen beharrliche Vers daffelbe bemjenigen erschreckli- achter seiner Gnade, und wie gen Strafgerichte immer merk- groß insonderheit die Verschula licher, welches durch die Pro- dung sey, die dieses unglück. pheten und den mitleidigenliche Volk durch die Vergief fung
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