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Weß ist der Arm, der diesen Flammenschild Vom Himmel auf die Erde niedersenket, Und eine Welt mit Furcht und Graus erfüllt? Wie hallt die Flur von seinem Donnerwagen! Wie rauscht sein lauf! Wie flammet sein Geschoß! Wie feyerlich ertönet seine Stimme: Verstumme Welt; denn ich allein bin groß!
Ja groß bist du und heilig, heilig, heilig, Du Unsichtbarer! Licht ist dein Gewand. Die Sternenkrone glångt auf deinem Haupte, Das ewge Zepter ruht in deiner Hand. Vor dir sinkt Mensch und Engel hin im Staube, Jehovah, Weltenrichter, Zebaoth!
Ein Wink von dir kann eine Welt vernichten, Erbarme dich, du ewig groffer Gott!
Laß diese Wetternacht vorübergehen
Zum Segen, Herr, und nicht zum Untergang! Der Tod ist nah'. Schenk uns das süsse leben, Erhalte uns zu deinem Lobgesang!
Der Tod ist nah. Des Himmels Pfeile fliegen. Dir leben wir. Dir sterben wir, o Gott. Wir sinken leicht, von deiner Hand berühret, Und sind bey dir, du Vater Zebaoth.


