Anhang.
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Selbf nah am grabe preif ich dich. Zum fegen gabe du mir mein leben; Du nimmst es mir, und fegneft mich. Mein Gott, im leben war ich dein; Dein will ich auch im tode seyn.
2. Gott, welche feyerliche sun- dank ich deinem tod.
den, Wenn du mich nun der erd' entzicht, Aufmich, den du getreu befunden, Voll schonender erbar mung siehst! Allmächtiger, in dein gertat Gehst du mit mir, erlöften, nicht.
3. Wann dieses Leibes irdne hüt te, Die ist mein geiß bewohnt, ter falt; Dann geh ich mit gelasnem Schritte Den meg zu gott aus dies fer welt. Ich bin getreft, und sage nicht; Denn gott is selbs mein heil und licht.
4. Wie sollt ich vor dem tode beben, Da du, Erldfer, für mich farbft? Er ist durch dich der weg sum leben, Das du am freuze mir erwarbst. Wie du ihn gingst, will ich thn gehn. Wie du, werd' ich auc auferstehn.
Dann wird der eitelfeiten tand Von mir in seiner Blöß erkannte Beym anblick ienes ew'gen lichts Berliert sich ird'sche pracht in nichts. Herr Jefu Chrift! Mein Herr und Gott: Dieß heil vers
. Ob leiden schon mich dann umringen: Mir dann die bängsten fahrecken braun. Du, Herr, halfft mir die toelt bezwingen. Mit dir darf ich den tob nicht scheun. So nab dem lohn, den gott verspricht: Go nah am siele fink' ich nicht.
6. Ich will dich noch im tod' er: heben; Selbst nah am grabe preif ich dich. Denn ereig werd ich bey dir leben. Wie fegnest du, mein Bater, mich! Für mich ist selbst der tod gewinn. Wohl mir, daß ich erlöset bin!
2. Wenn einft auf deinen wint mein geift Des Körpers banden fich entreißt: Dann stårk ihn aus der höhe, Das, ungeschreckt von tod und grab, Jch in des todes thalhinab Getroft und beiter gebe. Die flarbeit jener bessern welt Schaff, wenn mich dunkelheit bes fällt, In meinem Anstern hersen licht, und heiterkeit im angesicht. Dann Jesu Chrift, Mein Herr und Gott:: Bann wird ein fchlummer mir der tod.
3. Doch wenn mein geiß mit bangigkeit Sich dennoch vor dens tode scheut, Weil ihn die sünden kränken: Dann mach', o Herr, dein mittlertod Mein bers gewiß es werde gott Der sünden nicht gedenken. Der troft, den du auch mir erwards, Als du zum heil der fünder starbs, Stark mich, wenn andrer trost entweicht, und mach' den schweren fampf mie leicht. O Jefu Chrift! Mein Here und Gott!:,: Verlaß mich nicht in meinem tod!
* 4. Auf furie seit schließt sich sur ruh Mein thränenvolles auge zu, Und schlummert in dem saus be. Doch meine hülle bleibt nue bier. Mein gets schwingt sich gleich auf zu dir. Ich weiß, an wen ich glaube; Und du, der mich cum grabe ruft, Rufft mich einf Mel. Herzlich lieb hab' ich dich, ic. wieder aus der gruft! Dann o
1163. Mein heiland, weit wie schön verklärt erscheint Mein
mein geift erleib, mit mir aufs neu vereint! frent Im glauben auf die herr Herr Jesu Chrift! Mein Here lichkeit Des ew'gen lebens blicket, und Gott!:,: Zum leben fübrst Das du für mich bereitet baft: du durch den tod.
Wie leicht dünft mir dann iede. Du bleibst mein treft; mich laf, Die mich hienieden drücket. schreckt eins nicht eins nicht Der erde brand,


