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Anhang [zu einem Ev. Gesangbuch]
Entstehung
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Anhang.

fündentilger Aufs neu eröffnet 1 glut; Bricht die gewalt der finne; hat. Als sünder, fanken wir Tief Erweicht dein bers, Daß frems in den flaub hernieder. Doch er der schmers Dein mitleid leicht erwarb uns wieder Das bürger gewinne. recht in ihr.

2. Drum laßt uns unser leben Der großen boffnung weibn. Hier foll es thatigs streben, Gans wonne dert erst seyn. Glück, wie das her: begehrt; Glück, das nie furcht erschüttert, Nie müh und leid verbittert, Wird uns erst dort gewährt.

3. Hier hofft ihr das vergebens. Hier herrschen furcht und müh. Gebraucht denn dieses lebens, Wozu es gstt verlich. Der hos beit each bewußt, Zu der euch gott erhöhet; Flieht weltlus; es vergehet Die welt mit ihrer luft. 4. Euch, sand, hat gott er wählet, Daß ihr mit engeln dort 8. Versomerit ist leicht ein ir­Sein hohes lob erzählet. Sett bisch leid. Kurz ist der augens froh die wallfahrt fort. Auf! Blick der seit. Dann folgt, was bis euch gottes ruh In ihren ewig währet; Folgt ein genuß schooß empfange; Walt unter Ohn' überdruß, wie ihn der geift lobgefange Der engel ehören zu. begehret. Troffgefange.

7. 3war fört die drangfal beine rub; Denn unter thránen säcft du, Und unter viel beschwerden. Chrift, boffe doch! Sie wird dir noch Zur reichen ernte werden.

9. Auch leibt, so weifft du, gott getren. Mit vaterhuld steht der dir bey; Sorgt, daß er dich erquicke; Und schafft auch raft, Daß deine las Die nicht ganz niederdrücke.

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Mel. In dich hab ich gehoffet, ic. trúbfal, chrift, 1151. fey unverzagt! Wenn schwermuth an dein bers sich wagt, Erheitre dein gemü the! In ieder noth Blick auf zu gott, Uno trau auf seine gute.

2 Rein leiden Femmt von ohn­gefabr. Dein gott schickt die es ju, und er Bleist fets in seinen wegen So groß von rath, Als groß von that, und reich an Baad' und segen.

3. Der sich in chrißo Berzlich liebt, acht, wenn er dich durch leiden übt, Die wohlfahrt dei ner feele; Weckt dich, daß nicht Bu deiner pflicht Dir los und eifer feble.

4. Solch leiden beugt den über muth; Erstickt der wollußt wilde

<. Auch übt dich leiden zur ges duld; Erhöht den werth von gots tes buld; Stärkt mächtig dein vertrauen; kehrt im verluft Dich nun mit lust Aufs unsichtbare schauen.

6. Der drangfal hig' entflammt dich stets zu großrer inbrunst des gebets, und läutert deinen glauben. Weit minder kann Vers suchung dann Dir deine Frone rauben.

* 10. Berbirgt bein gott sein angesicht; Dieß raude deinen muth dir nicht. Er kann sein find nicht baffen. Sey, als sein ind, wie er gefinnt! Er wird dich nicht verlaffen.

11 Biel fromme sind zu aller seit Durch leiden in die berrlich teit, Gleic iefu, eingegangen. Begehrs denn du Jn träger ruh Die trone zu erlangen?

12. Demathige dicb, gleich als sie! Fleb brünstig, und ermüde nie! Dein gott erhört dein fles hen. Salb weicht dein leid. Zu seiner zeit Wird dich dein gott erhöhen.

Mel.