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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste
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14 Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.

Weisheit Gottes. Mel. Von gott will ich nicht.

6. Wer hat sie so bereitet, Daß sie den blik gebiert, und fie den wind verbreitet.

18. S preise Dich, o mein Den schall zum ohre führt,

gott, allein! Wer ist, wie du, so weife? Verstand und rath ist dein; Ach möchte, herr, mein geist In allen deinen werken Auf deine weisheit merken, Die, wer dich ken­net, preist!

Den leichten vogel hebt, Den fisch, damit er schwimme, Und unsers mundes stimme Für deinen ruhm belebt?

2. Wohin mein auge blik­ket, Ist alles harmonie, Gut und zugleich geschmücket, Voll kunst, voll pracht durch sie. Sie schaffet, fie erhält, zu segnen, zu ergötzen, Nach herrlichen geseßen, Den wei­ten bau der welt.

7. Wer hob, o gott, die erde Aus deinem meer her­aus, Theilt, daß sie frucht­bar werde, So gleich die wasser aus? Wer sammlet sie? wer bricht Die flüsse, wenn sie schwellen? Spricht zu der seen wellen: Bis hie­her! weiter nicht!

8. Wer hat den wald ge­pflanzet? Durch wen wächst gras herauf? Wer giebt uns korn? wer schanzet. Gebirg und thåler auf? Wer schmückt sie überall? Wer gråbt dem feuter schlünde, Legt in der tiefe gründe Den marmor, das metall?

3. Sie hing in lichten fer­nen Hoch über uns hinauf, Die sonne mit den sternen, Uns zu erleuchten, auf.. Da hånget sie an nichts; Von dir nur unterstützet, Wärmt, leuchtet und erhitet Sie, schimmer deines lichts!

4. Wer hält im gleichge­wichte So vieler körper kraft? Wer füllt die welt mit lich te, Als du, der alles schafft? Wer lenkt der strahlen flug, Daß sie nur nügen können; Beleben, nicht verbrennen, So wunderbar, so flug? läßt uns stets um­

9. Herr, deine weisheit schmücket, Bereichert und er­hålt, Und segnet und be­glücket Die lebenvolle welt. Sie rühme mein gefang! Ich finge dir, und preise Dich, gott! denn du bist weise; Dir weih ich lob und dank. Mel. Wer nur den lieben gott.. weiser schöpfer

geben Die luft, die alles 19. Du er inge, fer

trágt? Durch sie hat alles leben, und alles wird bewegt; Da sammeln dünste sich Und werden thau und regen, Und fruchtbarkeit und segen Für deine thier und mich.

alles weiß, erkennt, versteht; Nichts ist so groß, nichts so geringe, Das nicht nach dei­ner ordnung geht. Denn der ge schöpfe ganzem chor Schreibst du maaß, ziel und regeln vor.