10 Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.
schmeck ich nicht für seligkeit läßt auch uns in deinem wort Fm traume dieses lebens! es sehn. Wie wenig ist, was ich hier. seh, Hier, o mein gott, von dir versteh! Doch macht mich dies schon selig.
7. Es fliehe denn dies leben hin Schnell, wie ein traum, noch schneller; Ich weiß, daß ich unsterblich bin, Dort wird dies auge heller. Dich werd ich dort sehn, wie du bist, Und meine freude, vater, ist Dann ewig und vollkommen.
5. Du weißt und hörst, was deine kinder beten; Du siehst, wenn sie im stillen vor dich treten; Noch eh ihr mund dir ihren kummer sagt, Vernimmst du schon, was dir ihr seufzen klagt.
6. Vor menschen bleibt hier manche that verborgen, Dir aber ist die nacht ein heller morgen; Und was hier noch in finsterniß geschieht, Entdeckt einst dein gericht, dem nichts entflieht.
Allgegenwart und Allwissenheit Gottes. Mel. Mein Herz und feel den. großer gott, der
D 12. alle ding erfüllet,
Vor dessen blick kein dunkels uns verhüllet; Wohin soll ich vor deinem anblick gehn? Und wohin fliehn, von dir, herr, ungesehn?
2. Könnt ich auch schnell mich zu den wolken schwingen, Und wieder schnell bis in die tiefe dringen, So hielte mich doch deine hand auch da; Denn wo ich bin, da bist du, herr, mir nah.
3. Dein auge sieht, was 13. A
nacht und abgrund decken; Es kann sich nichts vor deinem licht verstecken; Du kennst genau das innre der natur, Der ganzen welt, und jeder creatur.
4. Kein falscher gott, aus falschem wahn verehret, Hat je sein volk das künftige gelehret. Du aber weißt, was künftig wird geschehn, Und
7. Wohl dem, der hier vor deinem antlig wandelt, Und der vor dir und menschen redlich handelt; Der steht alsdann als dein bewährter freund Getrost vor dir, wenn nun dein tag erscheint.
8. O prüfe selbst die innersten gedanken, Ob sie vielleicht von deiner richtschnur wanken. Bin ich, o gott, noch auf verkehrtem steg, So führe du mich auf der wahrheit weg.
Mel. Christ, unser herr, zum. voll
13. A kommer geiſt, Deß
auge alles siehet, Was nacht und abgrund in sich schleußt, Und dem sich nichts entziehet! Es kann vor deinem hellen licht Sich kein geschöpf versiecken. Was in der fin= sterniß geschicht, Daß weißt du aufzudecken, Und an den tag zu bringen.
2. Selbst die gedanken


