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Vom Daseyn und Wesen Gottes.
starkern haffern fliehn? Wem himmel untergehn, Wirds, klagt ich ihr verbrechen? Der daß du bist, der leugner sehn. unschuld thránen, ihren tod, Erhöbe sich kein mensch, kein gott, Un ihrem feind zu råchen. Vor schmach und ungerechtigkeit Gåb ihr das grab nur sicherheit. Mit ihrem hauch wird auch ihr flehn Um recht und um gericht verwehn. Und er ihr feind, Der sünder, welcher gott nicht glaubt, Erhöbe, wie ein berg, sein haupt.
5. Gedanke, der mein herz erhöht, Daß dies mein fleisch einst aufersteht, Daß seelen nimmer sterben! Wenn gott nicht lebt, was trau ich dir? Nur falsche hoffnung giebst du mir, Und endigst mit verderben, Mich ruft mit huld im angesicht, Ken gott aus grabesnacht ans licht, mein geist ist auch des todes raub, Nie auferstehn wird dieser staub. Gort richtet nicht! Auf tugend wartet dort kein lohn! Hier ist ihr erbtheil, schmach und hohn!
6. Nein! eh ich zweifle, daß du seyst, Unwandelbarer, ewger geist, Mag mich die welt verspotten! Laut will ich zeugen, daß du bist, Und daß es schnöder frevel ist, Dich fühlen und dich spotten! Mein geist und leib freut sich in dir, Unsterblicher, weich nicht von mir! Was sind die lei= den dieser zeit Dem, der sich deines dafeyns freut? Dort im gericht, Wenn erd und
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Mel. Komm, heilger geist, herre. u unsichtbarer, dessen thron Vor aller wel ten ursprung schon Von ewigfeit stund, und bestehet, Ob alles wiederum vergehet. Mit wollust fåttigt sich mein geist, So oft er deinen namen preist. Wie köstlich ist mirs, dir lobsingen, Dir danken, herr, dir ehre bringen, Und im gebet mich zu dir nahn!
2. Du, der du bist, und. der da war, Dein nam ist groß und wunderbar. Wer kann sich bis zu dir erheben, Dein antlig schauen und noch leben? Kein bild ist, das dir, herrscher, gleicht, So weit auch deine schöpfung reicht. Du bist ein geist; nur geister können Dich fühlen, daß du bist, dich nennen, Herr, unfer gott! unendlicher!
3. Untheilbar bist du, dem kein tod Durch tausend ewigkeiten droht. Dir, quell des lebens, hat dein leben Kein áltres wesen je gegeben. Du lebst durch dich; dein leben ist Ein strom, der unaufhaltsam fließt, Rings um dich her glückseligkeiten und neues leben zu verbreiten, Bon ewigkeit zu ewigkeit.
4. Du geist des lebens! himmlisch licht Umstrahlt dein göttlich angesicht; Vernunft, die alles kennt und siehet,


