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Anhang einiger Gebete.
dahin gab hier werden wir alle Eines Brodes theilhaftig, und trinken alle aus Einem Kelche des Heils- vereinigen uns alle als Brüder, als Familie eines Vaters; sollte nun nicht die verlöschende Liebe auss neue in meinem Herzen auflodern, und sollte sie nicht so inbrünstig, so thätig, so uneigennüsig seyn, als die Liebe Jesu gegen mich war? Jch bedarf endlich Muth bey dem Andenken an Zod, Grab, Ge richt und Ewigkeit. Hier an seinem Tische vereinige ich mich mit Jesu, meinem Haupte, nehme Theil an den Früchten seiner Erlösung, fehe ihn im Geiste in seis ner Hoheit, und höre ihn mir zurufen: Wo ich bin, da soll mein Diener auch seyn; ich lebe, und ihr sollt auch leben. Wie gesegnet ist mir diese Handlung, und wie ist der Genuß dieses heiligen Mahles wahre Speise für meine Seele! Wie der Wein erfreuet des Menschen Herz, und das Brod des Menschen Herz stärket, so giebt das Andenken an seinen Tod meinem Geiste Nahrung und Erquickung. Aber sollte ich leichtsinnig zu dieser Tafel hingehen? Ohne Vorbereitung erscheinen? Welche Verantwortung würde ich mir zuziehen!
Ernst:
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