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Anhang einiger Gebete.
an welchem ich nicht neue Schulden mache; immer bin ich vor dir, dem Heiligsten, strafwürdig, und ich wüßte kein Mittel, mich deiner Gnade zu versichern, wenn du mir es nicht selbst durch deinen Sohn, meinen Erldser, bekannt gemacht háttest. Ja, wüßte ich nicht, daß du vergiebst, wie konnte ich dich denn lieben, wie hatte ich Muth das zu thun, was vor dir recht ist? Aber hier bey dem Tische Jesu wird der Glaube gestärket, daß du nicht mein Feind seyst, daß du mir meine Sünden vergeben, und Geduld mit mir haben werdest; denn du hast ja deinen Sohn für mich gegeben, der für mich gestorben ist, und dessen Blut zur Vergebung meiner Sünde floß. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist. Ach! ich habe so manche Kümmernisfe, so manches Leiden, das mich drückt, ich bedarf Trost und Erquis ckung unter der Last der heimlichen oder bekannten Sorgen, die mich nagen; aber wenn ich zu dem Tische meines Erldsers komme, und mir ihn in seinem Leiden und in seiner tiefen Erniedrigung vorstelle; wenn ich ihn aber auch im Geiste erhdhet und mit Preis und Ehre gekrönet sebe: so wird meine Seele stille, und ich
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