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vor der Beichte.
wärtigkeiten, die Gott mir zuschickte? Trug ich mit Geduld, was er mir auflegte, und erkannte ich, daß er aus váterlicher Liebe gezüchtiget? Oder war ich unzufrieden, ungeduldig und verfündigte mich durch mürrisches Betragen an Gott und meinen Nebenmenschen? Habe ich mein Vertrauen auf Gott durch die herrlichen Verheißungen seines Wortes gestärkt, oder nahm ich, meine Limstände zu verbessern, zu verbotenen Mitteln meine Zuflucht? Ich bin ein Gast auf Erden. War es meine vornehmste Sorge, zu dem rechten Baterlande, das droben ist, zu gelangen? Sorgte ich daher mit allem Fleiß für die Besserung meiner Seele? Oder glaubte ich, es sey genug, ein äußerlich ehrbares Leben zu führen? Thue ich nie aus Gefälligkeit gegen Menschen etwas, das mich einmal in Ewigkeit gereuen könnte? So lange ich auf Erden lebe, habe ich noch einen Nächsten um mich, dem ich herzliche Liebe erzeigen soll; wohnet wahre Menschenliebe, das echte Kennzeichen des wahren Christenthums, in mir? Diene ich meinem Nächsten gern, und geschiehet es aus redlicher Dienstbegierde oder Eitelkeit? Erkenne ich gern seine Vorzüge, B2 fchi


