vor der Beichte.
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ich aber auch bedacht, daß es nichts hilft, sich zu seiner Lehre zu bekennen, wenn nicht auch Herz und Wandel gereiniget sind? Thue ich das? Befleißige ich mich, nach den Vorschriften Jefu zu wandeln? Ich fühle eine starke Neigung, mir die Trd: stungen des Verdienstes Christi zuzueignen; allein, habe ich mich etwa durch eine falsche Ruhe eingeschläfert, als könnte
ich mir Jesu Verdienst zueignen ohne einen lebendigen Abscheu gegen meine Sün den? Habe ich jede Gelegenheit, Gutes zu thun, freudig ergriffen, oder sie nachläs sig versäumt? Suchte ich in der Erkenntniß meiner Religion, in der Erkenntniß Gottes und meiner Pflichten immer weis ter zu kommen? Die Sünde ist schrecklich in ihren Folgen; habe ich das bedacht?- mich gehütet, etwas Böses zu thun? oder gedacht, daß es mit der Sünde nicht viel zu bedeuten habe? Ist nicht irgend eine Lieblingssünde, wozu mich meine Begierden reizen, eine lasterhafte Neigung in meinem Herzen übrig, die ich mit Wohle gefallen dulde, und der ich Nahrung gebe? Ach! spreche ich vielleicht zu mir selbst: Du hast doch noch sonst viel Gutes an dir, die einzige Schwachheit wird Gott so ge= B
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