vor der Beichte.
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gerecht machen, und von den Strafen der Sünden befreyen, von denen er sich doch nicht losmachen will. Er iffet und trinket unwürdig, und wer das thut, der iffet und trinket sich selber das Gericht, darum, daß er den Leib des Herrn nicht von einer gemeinen, irdischen Mahlzeit unterscheidet.
Nein, das heilige Abendmahl soll ein feyerliches, heiliges Denkmahl der Liebe Jesu Christi, der einst sein Leben auch für uns gelassen bat, für uns seyn, und daher uns zur innigsten Gegenliebe ermuntern. Auch wir sollen uns daher lebhaft an sein ehemaliges Leben erinnern, bedenken, daß er uns in demselben das schönste Vorbild gegeben hat, dem wir immer nachfolgen sollen, und zwar in Reinigkeit des Herzens, in treuer, uneigennüßiger Erfüllung unsers Berufs, im Glauben an Gott, in einem heiligen frommen Wandel, und in thätiger Menschenliebe.
Besonders sollen wir aber hier an sein Leiden und an seinen Tod denken, erwágen, daß er für unsere Sünden gestorben, mit seinem Blute in das Heiligthum Gottes eingegangen ist, und dadurch für uns eine ewige Erldsung gefunden hat.
Dies


