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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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klemmt ihre Brust! Doch in diese dunkle Stunde fällt ein Strahl der Herrlichkeit jenes Lebens hin­ein, dem auch sie, unsere Geliebten, zueilen. Hier ist ein zeitliches Trennen, dem ein ewiges Beiſammensein mit verklärten, befreundeten See­len sich anschließt. Christus, der auch hier un­ser Lehrer und Vorbild ist, blickte in der letzten Stunde seines segenvollen Lebens auf seine Lie­ben, und rief ihnen Worte des Trostes und der Liebe zu; dann richtete er sein Gemüth zu sei nem himmlischen Vater empor und betete: ,, Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!!! - Ja, du Heiliger Gottes, dein großes Leben und dein erhabenes Sterben verbürgt mir ein unsterbliches Leben! Und wenn ich mit deinem Beispiele im Herzen den engen Raum meiner Wallfahrt im Staube überblicke, so sehe ich eine beschränkte Zeit, aus der die Ewigkeit hervor­geht. Wie wichtig ist diese Zeit, wie würdig der heiligsten Pflege! Ich bin und werde sein!

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Dolce st

Sein werd' ich, weil ich bin!- Triumphgesang erschalle!

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,, Erschalle tief in die Unendlichkeit hinein!

,, Daß aus der Tiefe laut dein Jubel wiederhalle: ,, Triumph! ich bin, und darum werd' ich sein!"

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,, Unsterblichkeit! auf hehren Schwingen ,, Erflieget der Geist dein lichteres Reich! ,, Und hinter ihm, wo die Gestalten ringen, ,, Verrauschet der Sturm am dürren Gesträuch."? na