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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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eine innere Stimme ruft ihr zu:- es ist noch eine Ruh' vorhanden! eine Stuhe, deren Vorge­fühl vom Himmel stammt, und den Menschen mitgegeben wurde, damit solches gleich einem trd­stenden Engel dem Pilgrim an die ewige Hei­math erinnere. Diese innere Stimme ist es, welche die schwer geängstete Seele dahin verwei­set auf das Vertrauen zu dem Vater der Schöp­fung, dem die Unermeßlichkeit der Welten nicht zu groß, und das Menschenherz nicht zu klein ist, um mit Segnungen jene, wie dieses zu überschüt­ten und beider Schicksale zu lenken. Wie

oft hat es der einzelne Mensch an sich, wie oft hat er es an ganzen Völkerschaften erfahren, daß die ewige Weisheit die verwickeltesten Verworren­heiten einer solchen Auflösung zuführte, die wir nicht hoffen konnten, ja nicht zu ahnen ver­mochten! Recht ist alles, was jene ewige Weis­heit verfügt; gut alles, was sie uns sendet. Die Thorheiten der Menschen und ihre Frevel können die Entwürfe des Allweisen nicht stdren! Die­ses feste Vertrauen auf jene untrügliche Weisheit, mit väterlicher Milde vereint, kann die Stürme nicht abwehren, die uns überfallen; aber stärken und erheben wird es in uns den Muth, sie zu überstehen. Dieses Vertrauen kann uns nicht befreien vom Kampfe mit den Widerwärtigkeiten

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