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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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nicht zu sich selbst. Wie viel Elend ist mit dem Glanz der Hoheit bekleidet! wie groß ist die Zahl der Darbenden, die mitten im Ueber­fluß irdischer Güter, den Anbau eines seligen Le­bens vergeblich versucht! Die Sehnsucht dar­

nach ist schuldlos, ist gerecht und hat ihre Voll­macht vom Himmel; aber in der Wahl der Ge­genstände, an welche wir sie mit ihren Ansprüchen verweisen, da liegt der Irrthum, der so gern Himmel und Erde vermischt.

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Eitle Freuden werdet ihr

In den ernsten Augenblicken, Wenn der Tod uns ruft, und wir Uns nur haben, noch entzücken? Werdet ihr zum Gråberhain Tröstende Begleiter ſein?

Ach! wir såen auf den Boden der Vergång­lichkeit, um dauernde Früchte zu årndten; wir senden thörichte Seufzer in die Luft, als wäre von flüchtigen Winden das Heil, der Friede zu erwarten, welchem nachzustreben wir uns nicht erwehren können.

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Ja! wandelbar und flüchtig, wie die Luft, ist alles, womit das Leben der Welt anlockt, reizt und uns so leicht vergessen läßt nach dem wahren Heile zu ringen, welches die Frucht eines Lebens für die Ewigkeit ist!-