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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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Mdge denn auch durch mich, so weit meine Kräfte reichen, geschehen dein heiliger Wille.

Wie deine Hand das All erhält; Wie sie beglückt, was lebt und ist: So finde mich die kleine Welt, Die mir verliehen ist.

Das Leben in der Welt,

gegenüber

dem Leben in Gott.

Heilige Stille der Nacht, du besänftigest, du beruhigest die letzten Bewegungen, welche die Ge­schäfte des Tages zurückließen; die Aufforderun­gen des thätigen Lebens schweigen. Ruhe, die­ser sanfte Ton in den Gewirren des Lebens, er­gießt seine Erquickung über die müden Kräfte. Ungestört kann ich über die Erfahrungen meines entflohenen Tages nachdenken!- Mir selbst über­lassen, blicke ich, von diesem Standpunkte der Zurückgezogenheit hinüber in das Streben und Le­ben der Welt. Wie ganz anders erscheinen dem unbefangenen Blicke die Gestalten, welche die lichten Höhen und die dunkeln Niederungen des großen Weltlebens durchwandeln. Selbst­sucht, Leidenschaften und Wahn hier unten, wie

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