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bis du mich abrufst zum volleren Anschauen der unermeßlichen Wunder deiner Herrlichkeit. Amen!
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Das Reich Gottes.
Eine Betrachtung an einem schönen sternenhellen Abend.
Der Tag ist untergegangen; ein Geist des Friedens hat das Leben zur Ruhe gebracht und sanft zugedeckt mit dem Schatten der kühlen, erquickenden Nacht. Eine tiefe Stille herrscht durch die ganze Natur; vollbracht sind die Werke des Tages; vollbracht wird einmal alles, was Menschen wirken und thun, bis zu neuem Beginnen fie aufruft die Stimme des Herrn.- Ich trete hinaus in den stillen Raum der sternenhellen Nacht; dort oben leuchten selige Hoffnungen des Lebens herab in die Dunkeiheit, die mich umgiebt; aber auch durch diese Finsterniß wandelt geheim und wirksam der Geist der Lebendigkeit; sein Odem weht gleichsam mich an in der Luft, die da herüber kommt aus dem Sommergebüsch, und ein Schauer des höchsten Entzückens durchzittert mein irdisches Wesen, als hätte eine fremde und doch mir befreundete Natur mich berührt, um mich an mein künftiges Sein zu erinnern.


