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wollend, friedfertig durch jedes Verhältniß ge hen, das ihn in Berührung mit andern Menschen setzt; er wird Sanftmuth entgegenstellen dem ungerechtesten Angriff, der auf seine Person unternommen wurde; er wird- ohne zudringlich zu sein, sein besseres Wissen geltend zu machen, vielmehr mit Sanftmuth und Bescheidenheit den Irrenden zu besserer Erkenntniß zu führen suchen; er wird recht handeln auch da, wo das Unrecht mit der Begünstigung der Verborgenheit ihm entgegen tritt; ja er wird auch den Muth haben, einen unschuldig Verleumdeten, der von Mächtigen verfolgt wird, mit Gefahr der eigenen Ruhe zu vertheidigen.-
Dieses Alles wird der wahre Menschenfreund sein und thun, ohne Anmaßung, in der stillsten Demuth seines Herzens; immer hinblickend auf das große Vorbild, welches Christus, sein Herr und Meister, aufstellt. Sagte nicht dieser Vollkommenste unter den Menschenkindern, als man ihn guter Meister nannte:- Was nennest du mich gut? Niemand ist gut,- denn nur der einige Gott! Ja hier erscheinst du mir wieder, hohe leuchtende Christusgestalt! unermüdend arbeitend für die Förderungen des Menschengeschlechtes, gingst du durch das Leben. Zu beglücken, wohlzuthun und zu erleuchten war
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