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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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Sie, die Unendlichkeit, reißt ihre Tempelhallen

Zum Gottesdienst der Welten auf.

O schau! wie Zug an Zug sich drånget!

So groß, und doch so stil!-

-

So schwang mein Geist sich auf zum Gottesdienst der Sphären.

Und dieser Gottesdienst verkündet keinen Gott?

INFOGR

Bei jenen flammenden Ultåren

Im Tempel der Natur! hier ist, hier herrscht ein Gott!

Sein Odem ist die Kraft der ewigen Gewalten,

Das Leben dieses Raums, die Seele der Gestalten! Dort betet die Vernunft: ,, Erhabener, du bist!

Bist nahe dem beseelten Staube!-

Ja, wenn den heiligen die Grübelei vermißt:

Dort findet ahnend ihn der Glaube,

Der die Vernunft der Tugend ist."

Urania.