tind Eigenschaften.
Von der Weisheit Gottes.
Miel. Wer nur den licben Gott: c.
18.
Schöpfer, jedes deiner Werke Macht deiner Größe Ruhm bekannt, Verherrlicht deine Macht und Stärke, Verkündigt Weisheit und Verstand. Denn alles ist nach freier Wahl Bestimmt nach Maaß, Gewicht und Zahl.
2. Dein kleinstes Werk ist, wie das größte, Voll Ordnung, Herr lichkeit und Pracht; Ift, denn du wählest nur das Beste, Ein Spie. gel deiner weisen Macht. Wie mannichfaltig ist, wie gut, Wie schön, was deine Weisheit thut.
3. Was du nach weisem Rath erschufest, Regierst du auch nach weisem Rath. Was kommen soll, kommt, wenn du's rufest, Wie es dein Wink geordnet hat. Wem Weisheit und Verstand gebricht, Empfängt von dir Verstand und Licht.
4. Alweifer Bater, meine Seele Kennt ohne dich, was gut ist nicht; Damit sie stets das Beste wähle, Gewähr ihr Neigung, Kraft und Licht. O leite mich durch Welt und Zeit Einst hin zu deiner Herr lichkeit.
Mel. Aus meines Herzens Gr.: c.
19. Ich tobe dich und preife Dich, o mein Gott, allein. Wer ist, wie du, so weise? Verstand und Rath find dein. Erwecke mei nen Geist, In allen deinen Wer ken Die Weisheit zu bemerken, Die auch das Kleinste preist.
2. Wohin mein Auge blicket, Seh' ich, wie deine Hand Berbin
det, ordnet, schmücket, Was erst durch sie entstand. Sie tråget, fie erhält, 3u segnen, zu ergößen,
Nach herrlichen Gesetzen, Den weiten Bau der Welt.
3. Du hingst in lichten Fernen Hoch über uns hinauf Die Sonne mit den Sternen, lins zu erleuch. ten, auf. Da hangen sie an Nichts, In unermeßne Weiten Ihr Wohls thun zu verbreiten; Ein Schatten deines Lichts.
4. Wer hålt im Gleichgewichte So großer Körper Last? schwimmt die Welt im Lichte, Das du geschaffen haft! Wer weist die rechte Bahn Den macht'gen Hims melsheeren, Zum Wohl, nicht zum Serstören, In sich'rer Ordnung an?
5. Wer rief, uns zu umgeben, Der Luft, die alles trägt? Durch sie hat alles Leben, Und alles wird bewegt. Da sammein Dünste fich Und werden Thau und Regen, Und Fruchtbarkeit und Segen Für Pflanzen, Thier und mich.
6. Wer hat sie so bereitet, Daß sie den Blik gebiert, Daß sie den Wind verbreitet, Den Schall zum Ohre führt; Den leichten Vogel hebt, Den schnellen Fisch zum Schwimmen, Und unsers Mun des Stimmen zu deinem Ruhm belebt?
7. Wer hob, o Gott, die Erde, Aus deinem Meer heraus, Theilt, daß sie fruchtbar werde, So gleich die Wasser aus! Wer sammelt fie; wer bricht Die Fluffe, wenn sie schwellen; Spricht zu der Meere Wellen: Bis hieher, weiter nicht!
8. Wer hat den Wald gepflans set? Wer ruft das Gras herauf? 2


