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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche in dem Herzogthume Anhalt-Cöthen
Entstehung
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und Eigenschaften.

thr Herr, in deiner Hand Bleibt alles, was durch dich entstand.

5. Was für ein Wunder deiner Macht Wird unser Aug' einst sehen, Wenn nach der langen Grabes, nacht, Die Todten auferstehen; Wenn unsern Staub du neu belebst, Und zur Unsterblichkeit erhebst.

6. Allmächtiger, erstaunt fall' ich Vor deinem Throne nieder, Mein blöder Geist verlieret sich Und lallt nur schwache Lieder; Bewundert dich und deine Kraft, Die Todten neues Leben schafft.

7. D schenke mir die Zuver sicht, Die deiner Macht vertrauet; Der Macht, die Hülf' und Troft verspricht, Wenn man auf dich nur Sauet; Auf dich und deines Airs mes Kraft, Die alles kann und alles schafft.

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vergehn. Er spricht und ruft den Winden; Schnell wird sein Him. met schön.

3. Wer, wer gebeut den Wel len: Hieher! nicht weiter! legt euch hie! Er legt in Felsen Quels ten, Sie riefeln und versiegen nie. Er füllet Wüsteneien Mit seinen Wundern an, Heißt Thiere da sich freuen, Wo Niemand wohnen kann. Wer kann die Sterne fühs ren? Wer kann, als er allein, Der Dinge Lauf regieren? Ver derben und erneu'n?

2. Er will, und Sonnen flam­men; Auch drångt das Wasser, wenn er spricht, In Wolken sich zusammen, Und ihre Schläuche reißen nicht. Er ruft den Ungewits tern; Das Meer wird ungestum; Des Himmels Säulen zittern; Die Erde bebt vor ihm. Er will, und Blise günden Gedirg' an, fie

4. Herr, dein ist alle Stärke, Und alle Hülfe, Gott, ist dein. Das preifen deine, Werke, Die deiner Kraft allein sich freun. Wir auch erfreun uns ihrer, Ihr Lob sei unsre Pflicht! O Vater, o Res gierer, Wen hält, wen schützt sie nicht? Du lebst, du wirkst in allen: Dir, dir vertrauen wir!

Erhalter, wer kann fallen, Ge. tragen, Herr, von dir?

Mel. Nun lob', mein' Seel': c.

12. Kommt, kommt, den Herrn au preisen, Der greß von Kath ist, groß von That; Den Gütigen, den Weifen, Der keinen feines Gleis chen hat. Der Herr thut große Werke; Wer hindert seine Kraft?

Von der Allwissenheit und Allgegenwart Gottes. Mel. Gott, du frommer 2c.

Wer feines Armes Stärte, Die 13. Herr, du erforschest mich,

alles Gute schafft? Er dehnet, gleich Bezelten, Die weiten Him mel aus: Er spricht, so gehen Welten Aus ihrem Nichts heraus.

Dir bin ich unverborgen; Du kennst mein ganzes Thun Und alle meine Sorgen; Was meine Seele denkt, War dir bereits bekannt, Eh' der Gedanke noch In meiner Seel' entstand,

2. Nie spricht mein Mund ein Wort, Das du, o Herr, nicht wiss seit; Du schaffett, was ich thu', Du ordnest, du beschließeft, Was mir begegnen soll. Erstaunt seh' ich auf dich: Wie groß ist dein Vere ftand! Wie wunderbar für mich.