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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche in dem Herzogthume Anhalt-Cöthen
Entstehung
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und Eigenschaften:

tig, wirst es ewig sein, Hast Freu, den, Gott, die Fülle.

8. Dir nur gebühret Lob und Dank, Anbetung, Preis und Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgefang, Ihr, alle seine Heere! Der Herr ist Gott und keiner mehr. Wer ist ihm gleich? Wer ist wie er, So herrlich, so vollkommen!

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dachtest mein, eh' mich Die Mutter noch gebahr, Ja sahst mich, eh' der Grund Der Welt geleget war.

6. Du wogst mein Glück mir ab, Und Leiden, die mich üben, Und meiner Tage Zahl War in dein Buch geschrieben. Du bist der Frommen Schus; Du bist der Mús den Ruh, Ein Gott, der gern vers. zeiht. Wie gnädig, Gott, bist du!

7. Wem sollt' ich sonst vertraun,

Als dir, du Gott der Götter? Wen ehren, als nur dich, Mein Schutz und mein Erretter? Wie sanft ist dein Befehl: Gib mir dein Herz, mein Sohn, Und wandle meinen Weg; Ich bin dein Schild und Lohn!

Mel. Nun danket alle Gott,: c.

5. Durch dich, o großer Gott, Durch dich bin ich vorhanden. Die Himmel und ihr Heer Sind durch dein Wort entstanden. Denn wenn du sprichst, geschiehts; Wenn du gebeutst, stehts da. Mit Allmacht bist du mir Und auch mit Güte nah.

8. Herr, dein Gebot ist Heil, Dein Weg ist Fried' und Leben. Wie könnt' ich einem Gott Der Liebe widerstreben? Mag auch des Lasters Freund Im Glücke stolz hier blühn; Mich soll er dennoch nicht In seine Nehe ziehn.

2. Du bist der Gott der Kraft, Dich preifen Erd' und Meere, Und Himmel predigen Die Wunder dei ner Ehre. Dich bet' ich dankend an! Mein Heil kommt von dem Herrn. Du hörst der Menschen Flehn, Und du errettest gern.

3. Und wenn ich deiner Huld, O Gott, gewürdigt werde, Was frag' ich außer dir Nach Himmel und nach Erde? Veralten doch vor dir Selbst Himmel, wie ein Kleid. Du bleibst unwandelbar, Gott, meine Seligkeit.

4. Wenn ich die Himmel seh', Die du, Herr, ausgebreitet, Der Sonne Majestát, Den Mond, den du bereitet; So sprech' ich: was ist doch Der Mensch, daß du sein denkit, Und daß du täglich uns Unzählig Gutes schenkst.

5. Als Schaafe läß'st du uns Auf grünen Auen weiden, Nährst uns mit Speis' und Trank, Und

Mel. D Gott, du frommer ic.

füllst das Herz mit Freuden. Du 6. Anbetungswürd'ger Gore Mit

9. Auch wenn kein Mensch mich sieht, Will ich mein Herz bewah­ren. Was hier verborgen blieb, wirst du einst offenbaren. Wenn eine böse Lust mir allzureizend ist, Dann will ich denken, Gott, Daß du mein Richter bist.

10. Sollt' ich der Menschen Ruhm Stolz zu erringen trachten? Nein, Herr, wenn du mich ehrst, Mag mich die Welt verachten. Du bist es, dem zum Dienst Ich Leib und Seele weih'; Gib, daß mein Wandel stets Voll deines Ruhmes fei.