Erste Abtheilung.
Von Gottes Wesen, Eigenschaften und Werken.
Gottes Wesen und Eigens schaften.
de, Und daß der Himmel werde? Wer sprach es, daß im Meere Des Wassers Sammlung ware? 4. Wer ließ in jenen Höhen
Mel. Alle Menschen müssen 2c.
1. Gott, wie dank' ich's deiner Das Sternenheer entstehen? Wer
hieß des Donners Brüllen Die Welt mit Furcht erfüllen?
Güte, Daß ich dich verehren kann. Mit erkenntlichem Gemüthe Bet' ich dich voll Ehrfurcht an. Spóts ter, welche dich verschmähen, Müssen einft zu Grunde gehen; Rennen selbst ihr Bestes nicht; Sehen nimmermehr das Licht.
5. Du bist's, Gott! Deine Werke Erzählen deine Stärke Und deine weise Güte Dem achtsamen Gemüthe.
2. Dich zu wissen, dich zu kene nen, Gott, dies ist mein wahrer Ruhm. Und dich meinen Gott zu nennen, Lehret mich das Chris stenthum. O gib meinem Glauben Stärke; Und laß mich durch rechte Werke, In der Prüfung dieser Welt, Redlich thun, was dir gefällt!
Mel. Wach' auf, mein Herz, zc. 2. Gott, aus deinen Werken
6. Das Würmchen in dem Staube, Die bunte Raup' am Laube, Das Gras, die schlanken Halmen Sind deines Ruhmes Psalmen.
2. Das große Weltgebäude, Dein Ruhm und meine Freude, Ruft in viel tausend Chören: Gott ist! Gott mußt du ehren!
3. Wer sprach es, das die Er,
7. Herr, du bist hoch erhoben, Und ewig hoch zu loben; Wenn auch der Thoren Rotten Dich laug yen und verspotten.
8. Laß alle, die dich kennen, Und dich mit Ehrfurcht nennen, Und die dir fest vertrauen, Dein gnädig Antlitz schauen!
Mel. Kommt her zu mir, spricht zc.
Kann ich dein Dasein merken; In
allen Kreaturen Find' ich der Gott 3. Wie könnt' ich zweifeln, daß
heit Spuren.
du bist! O Gott, der ganze Weltbau ist Ein Zeuge deines Lebens. zu sichtbar ist's, daß Gür' und Macht Mit Weisheit ihn hervor. gebracht. Nichts ist daran ver. gebens.


